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„Schuld und Sühne“ Thema beim Philosophicum Lech

lech. Das 18. Philosophicum Lech stellt im heurigen Jahr die Frage nach der Verantwortung, die der Mensch für sein Tun trägt. Das kulturwissenschaftliche Symposium unter dem Titel „Schuld und Sühne. Nach dem Ende der Verantwortung“ geht von 17. bis 21. September unter der Leitung von Konrad Paul Liessmann in Lech am Arlberg über die Bühne. Der Mensch als mündiges Subjekt sei schuldfähig und müsse daher für sein Tun einstehen, so Liessmann in seinem Editorial. Diese Ansicht sei aber ins Wanken geraten.

Nach einem philosophisch-literarischen Vorabend mit Liessmann und dem Autor Michael Köhlmeier startet das Symposium am 18. September mit einem Impuls-Forum zum Thema „Wer trägt die Verantwortung?“. Dabei diskutieren unter anderen Strafverteidiger Manfred Ainedter, Erhard Busek und der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke unter Moderation von NZZ-Chefredakteur Markus Spillmann. Auch der ehemalige Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle wird ein Referat zu Schuld und Sühne am Beispiel Ödipus halten.

Am Folgetag stehen Vorträge des russischen Komparatisten Alexander Belobratow, der Ethik-Professorin Maria-Sibylla Lotter, des Zürcher Wissenschaftsforschers Michael Hagner, des Philosophen und Journalisten Michael Schefczyk sowie die Verleihung des hochdotierten Essay-Preises „Tractatus“ auf dem Programm. Referate wird es auch zu hören geben von Barbara Bleisch, dem Soziologen Harald Welzer, dem Philosophie-Professor Ludger Heidbrink und dem Hamburger Strafrechtler Reinhard Merkel. Referieren werden auch Henning Saß und der Hirnforscher Gerhard Roth.

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