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Petition gegen erhöhte „Ticket-Steuer“

Wien. Keine Freude mit der von der Regierung angedachten Erhöhung der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) haben heimische Kulturveranstalter. Ö-Ticket-Chef Andreas Egger sprach von einer „Massensteuer“, sollten etwa Konzert-, Theater- oder Museumskarten mit 20 statt aktuell zehn Prozent besteuert werden. Immerhin würden jährlich rund 36 Millionen Eintrittskarten in Österreich verkauft, wie er am Donnerstag erklärte.

Gemeinsam mit weiteren Veranstaltern und Agentur­inhabern rechnete Egger bei einer Pressekonferenz die Konsequenzen einer Erhöhung vor: „Man kommt schnell drauf, dass es die erste Steuerreform überhaupt wäre, die uns allen etwas kostet und der Regierung trotzdem nichts bringt.“ Darüber hin­aus seien schon jetzt „so gut wie alle Veranstaltungsorte“ auf Unterstützung von Bund, Ländern und Gemeinden angewiesen. Der Subventionsbedarf würde sich bei einem 20-prozentigen Steuersatz entsprechend erhöhen.

Folglich ruft man unter dem Titel „Nein zur Ticketsteuer“ mittels einer Petition (www.ticketsteuer.at) dazu auf, sich gegen den „Versuch der Finanzierung der Lohnsteuersenkung auf Kosten der Kultur- und Freizeitbedürfnisse aller“ zu wehren.

Dem Finanzministerium würde die Steuererhöhung bei konstant bleibenden Ticketumsätzen jährlich rund 50 Millionen Euro einbringen.

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