Austropop

Heinz aus Wien wurden 20

Heinz aus Wien erblickten vor 20 Jahren das Licht der Welt. Damals war Austropop alles andere als populär. Aber die Band hat ihre Fans gefunden und veröffentlicht nun das achte Studioalbum.

„Wir wollten anders klingen und unserem Alter entsprechend aussehen, man kann von einem Relaunch sprechen“, sagte Sänger Michi Gaissmaier. „Aber keine Angst, wir sind die alten Heinz und klingen nach Heinz.“

Für den am Freitag erscheinenden Longplayer „Grau in Grau in Stadt“ hat man Rodney Hunter als Produzenten gewonnen. „Wir wollten zum Jubiläum kein normales Heinz-Album machen“, erzählte Gaissmaier im Interview mit der APA. „Wir sind draufgekommen, dass wir eigentlich seit zehn Jahren was ausprobieren wollen. Aber wir haben das nie wirklich durchgezogen. Dann kamen wir schnell auf Rodney, weil er ein Freund von uns und einer der besten R&B-Produzenten in Mitteleuropa ist.“

Hunter, mehrmals für einen Grammy nominiert, gab der Gruppe „klare Songwriting-Aufgaben, ohne dabei stark einzugreifen“, wie Gaissmaier berichtete. Im Winter wurde die Band kaserniert, „da entstand das Grundgerüst des Albums“. Die Arrangements des Produzenten verpassten schließlich den Heinz-Liedern einen flotten Schliff.

„Wir haben nicht den Anspruch, die neuen Hipster zu sein“, beruhigte der Sänger die Fans. „Nur weil da jetzt elektronische Elemente in der Musik sind, biedern wir uns nicht einem Zeitgeist an. Elektronische Musik gab es schon, als wir Kinder waren. Aber das Anliegen war, neue Einflüsse zuzulassen.“

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