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Salzburg

Vier jüdische Künstlerinnen

Ellen Auerbach, Grete Stern, Elly Niebuhr und Friedl Dicker-Brandeis: Das sind die Namen von vier Künstlerinnen aus jüdischen Familien, deren Arbeiten durch die Erfahrung der Flucht vor dem Nationalsozialismus geprägt wurden. Im Museum der Moderne Salzburg werden ab heute unter dem Titel „Auf/Bruch. Vier Künstlerinnen im Exil“ die Werke der Frauen vorgestellt.

„Was passiert, wenn jemand seine Lebensgrundlage verliert? Wie wirkt sich das auf den künstlerischen Prozess aus?“, nannte Sabine Breitwieser, Direktorin des Museums der Moderne Salzburg, die Grundfrage, die sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung zieht.

Ellen Auerbach und Grete Stern gründeten gemeinsam in den 1920er-Jahren in Berlin das Fotostudio ringl+pit. Eine Neuentdeckung ist die Wienerin Elly Niebuhr, die in den späten 1930er-Jahren Sozialreportagen im roten Wien fotografierte. Ihre sozialkritischen Bilder waren nicht gefragt, als Kommunistin hatte sie in den USA keine Chance. Friedl Dicker-Brandeis, 1898 in Wien geboren, betrieb ein Atelier für Gestaltung und Architektur.

Insgesamt sind bei der Ausstellung rund 200 Werke zu sehen, die von den 1920er- bis in die 1960er-Jahre reichen und bisher kaum ausgestellt wurden. Bis 29. Oktober ist die Ausstellung zu sehen.

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