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Friedrichshafen

Virtuelle Welten in der Kunst: Schau im Zeppelin Museum

Harun Farocki, „Parallel IV“.  Harun Farocki

Harun Farocki, „Parallel IV“.  Harun Farocki

Die Schau „Schöne neue Welten“ setzt sich mit Virtual ­Realitiy in der zeitgenössischen Kunst auseinander.

Mit der Verbreitung von Virtual Reality werde eine Bildrevolution erzeugt, die unsere Wahrnehmung von Bildern und unser Verhältnis zur Wirklichkeit von Grund auf ändert – das meinen die Verantwortlichen des Zeppelin Museums.

In der umfassenden Ausstellung zu Virtual Reality in der Kunst werden über 13 internationale Positionen vertreten sein, darunter Forensic Architecture, Harun Farocki, Micha Cárdenas, Halil Altindere und The Nest Collective.

Die Ausstellung widmet sich dem bildtechnologischen Wandel und untersucht die Verschränkung von virtuellen und realen Räumen. Ein Schwerpunkt liegt auf der gesellschaftspolitischen Dimension dieser Technologien. Im Spannungsfeld von Illusion und kritischer Distanz reflektieren die Künstler beispielsweise deren Anwendung in der Forensik, in der Pornoindustrie und als Bestandteil der modernen Kriegsführung. Denn die Kontrolle über den virtuellen Raum sei zugleich auch immer mit einer Kontrolle über den realen Raum verbunden, heißt es im Begleittext.

Gemeinsam mit dem Berliner Architekturbüro „Kooperative für Darstellungspolitik“ wurde ein Ausstellungsparcours entwickelt, durch den sich die Besucher bewegen und der die Verschränkung virtueller und realer Welten erfahrbar machen soll. Die Bandbreite reicht von Simulationen, in denen die reale Umwelt künstlich reproduziert wird, über 3D-Videos bis hin zur Virtual Reality, die mit Hilfe von VR-Headsets einen allumfassenden bildlichen Illusionsraum erzeugt.

Grenzen im Videospiel. Der international bekannte deutsche Filmemacher Harun Farocki hat sich in seinen Arbeiten bereits sehr früh mit der Verschränkung von virtuellen und realen Welten beschäftigt. Von ihm werden in der Ausstellung insgesamt vier Werke gezeigt. Die Serie „Parallele“ setzt sich mit computergenerierten Bildern und vor allem mit den Grenzen von Videospielen auseinander. Diese beziehen sich sowohl auf die räumlichen Grenzen, die programmierten Endpunkte, die Spielern begegnen, sobald sie sich über einen bestimmten Handlungsraum hinausbewegen.

„Schöne Neue Welten“. Vom 11. November bis zum 8. April im Zeppelin Museum.

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