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Feldkirch

SOV-Konzert: Heiteresund Königliches

Domingo Hindoyan. NEUE/Stiplovsek

Domingo Hindoyan. NEUE/Stiplovsek

Domingo Hindoyan dirigiert das 5. SOV-Konzert 2018. Haydn, Mozart und Beethoven stehen auf dem Programm.

Eine königliche Symphonie von Haydn, Mozarts populärstes Klavierkonzert und ein humorvoller Ludwig van Beet­hoven: Das fünfte Abokonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg am 1. April in Feldkirch und am 2. April in Bregenz verspricht große Musik von großen Namen. Mit Domingo Hindoyan am Pult und Ingolf Wunder als Solist am Klavier konnte das SOV wieder zwei junge internationale Musiker verpflichten.

Domingo Hindoyan entstammt dem Musikausbildungsprogramm der bekannten venezolanischen Talenteschmiede El Sistema. In der Saison 2013/14 wurde Hindoyan als erster Assistent von Daniel Barenboim an die Staatsoper Berlin berufen. Als Dirigent war er bereits bei Auftritten mit dem London Philharmonic Orchestra oder dem Simon Bolivar Symphony Orchestra zu erleben. Der Dirigent leitet nach einem Auftritt beim Feldkirch Festival 2011 und der Aufführung der Oper „Der Liebestrank“ 2012 bereits zum dritten Mal das SOV.

„La Reine“. Am Beginn des Programms steht Joseph Haydns Symphonie Nr. 85. Das „königliche“ Werk zählt zu den sechs Pariser Symphonien, die der Komponist für eines der größten Orchester seiner Zeit schrieb. Ihren Beinamen „La Reine“ erhielt die Symphonie von der Habsburgerin Marie Antoinette, die an dem seinerzeit kühnen, unerwartet modernen Musikstück besonderen Gefallen fand.

Auf den satten Orchesterklang von Haydns Symphonie folgt das Klavierkonzert Nr. 21 von Wolfgang Amadeus Mozart. Entstanden auf dem Höhepunkt seiner Wiener Erfolgsjahre ist das 1785 uraufgeführte C-Dur-Konzert mit seiner Heiterkeit Mozarts populärstes Klavierkonzert.

Am Flügel sitzt an diesem Abend Ingolf Wunder. Der weltweit erfolgreiche Pianist aus Klagenfurt debütierte im Wiener Konzerthaus und ist Gewinner des zweiten Preises beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2010 in Warschau. Er steht erstmals gemeinsam mit dem SOV auf der Bühne.

Die kürzeste Symphonie aus der Feder von Ludwig van Beethoven beschließt den Konzertabend. In der selten gespielten „Achten“ nähert sich der Komponist der musikalischen Sprache seines Vorbildes Joseph Haydn stark an. Zwischen der auftrumpfenden „Siebenten“ und der monumentalen „Neunten“ zeigt sich Beethoven für einmal nicht als Kraftprotz und Titan, sondern schlägt ungewohnt leise und humorvolle Töne an.

SOV-Konzert 5: Sonntag, 1. April, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch. Montag, 2. April, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz. Karten: www.v-ticket.at.

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