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Kabarett über Kochkurse und erste Dates

Martin Weinzerl mit Gitarre und, im kleinen Bild, mit Regisseurin Sandra Aberer.  Carola Eugster (2)

Martin Weinzerl mit Gitarre und, im kleinen Bild, mit Regisseurin Sandra Aberer.  Carola Eugster (2)

Martin Weinzerl wird ab morgen Abend mit seinem neuen Solokabarett „Geisterfahrer – bin i do falsch?“ zu sehen sein.

Von Lisa Kammann

Kabarettist Martin Wein-
zerl kehrt mit seinem zweiten Soloprogramm auf die Bühne zurück. Auf das Debüt „#redamar“, das im November 2016 Premiere feierte, folgt nun „Geisterfahrer – bin i do falsch?“. Die Premiere des Mundart-Stücks ist morgen, am Freitag, in Weinzerls Heimatgemeinde Ludesch. Regie führt wie bei „#redamar“ die Regisseurin und Medienfachfrau Sandra Aberer.

Der 36-jährige Familienvater geht in seinem neuen Programm den großen und kleinen Fragen des Alltags nach. Bei einem Gespräch stellt er gleich zu Beginn fest: „Um das Autofahren geht es aber nicht“, so wie es der Titel vermuten lässt. Die Kernfrage, die sich Weinzerl in seinem neuen Programm stellen würde, sei: „Bin i do falsch? Oder sind es die anderen?“ Es gehe um Lebenssituationen, die jeder kennen würde: „Ich mache es so, und alle anderen machen es anders“, so der Kabarettist. Und dann stelle er sich eben die Frage: „Bin ich falsch, oder sind es die anderen?“ – darum der Titel „Geisterfahrer“.

Männer-Kochkurs. Es geht also um banale alltägliche Themen. Weinzerl möchte dabei von seinen persönlichen Erfahrungen erzählen, mit denen sich viele identifizieren können – und das mit einer ordentlichen Portion Selbstironie. „Ich will nichts Konstruiertes präsentieren, die Menschen sollen sich wiedererkennen können“, meint der Kabarettist. Dabei schildert er Geschehnisse beim ersten Date, oder seine Erfahrungen bei einem Männer-Kochkurs.

Auch das typisch Vorarlbergerische spielt eine Rolle. So geht es auch um den „klassischen Männer-Samstag“, wie er es ausdrückt: Der gemeine männliche Vorarlberger nehme sich am Samstag einiges vor – ob das alles wirklich erledigt werde, sei eine andere Frage. Bei „#redamar“ stand das Vorarlbergerische mehr im Mittelpunkt als in dem aktuellen Programm, erklärt Weinzerl, aber auch hier gebe es Ländle-Bezüge – wie Charaktere mit typischen Vorarl­berger Eigenschaften. „Wenn wir uns mit dem Rest von Österreich vergleichen, sind wir doch alle ziemlich eigen“, merkt der Kabarettist an.

Weinzerl ist auch Musiker, und so ist es naheliegend, dass es im neuen Programm auch musikalische Einlagen gibt. Dafür setzte sich der Vorarlberger mit deutscher Schlagermusik auseinander – „nicht ganz ernst“, wie er hinzufügt. Ein Lied besitze eine bekannte Melodie, ergänzt habe es den Song mit einem Text über das Grillen, verrät Weinzerl. Gespielt wird live, betont er.

Kabarett-Karriere. Neben seinen Aktivitäten als Kabarettist und Musiker führt Weinzerl einen Vollzeit-Job als Maschinenbauingenieur aus. Das Kabarett sei „ein zeitintensives Hobby“, meint der 36-Jährige. Auf der Kabarett-Bühne landete er mit einem Ruck, erzählt Weinzerl. Beim „Vovo Kabarett Casting“ 2013 kam er zwei Mal unter die Top drei der Publikumswertung. „Aus irgendeinem Grund bin ich zum Casting gegangen. Warum, kann ich heute nicht sagen“, sagt der Vorarlberger.

Es folgten Auftritte beim „Best of Vovo Casting“. 2013 war er auch in der Vovo-Produktion „Höhle, Hüttle, Hüsle – die wahre Geschichte Vorarlbergs“ zu sehen, ein Kabarettstück von Stefan Vögel. In Kooperation mit Vögel tritt Weinzerl auch jedes Jahr als Redner beim Bockbieranstich in der Brauerei Fras­tanz auf. Seit 2017 ist er auch Gastgeber von „Martin’s Viertile“, einem monatlichen Comedy-Stammtisch im Kellertheater Lampenfieber in Bludesch.

Ab Freitag läuft das neue Solo-Stück, inszeniert von Sandra Aberer. Mit ihr bildet Weinzerl „ein eingespieltes, bewährtes Kreativteam“, wie in der Aussendung zu lesen ist. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit wird bald zu sehen sein.

Martin Weinzerl: „Geisterfahrer – bin i do falsch?“ Premiere am 6. April um 20 Uhr in der Blumenegghalle Ludesch. Tickets: laendleticket.com, Weitere Termine: martinweinzerl.at

<p class="caption">Martin Weinzerl mit Gitarre und, im kleinen Bild, mit Regisseurin Sandra Aberer.  Carola Eugster (2)</p>

Martin Weinzerl mit Gitarre und, im kleinen Bild, mit Regisseurin Sandra Aberer.  Carola Eugster (2)

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