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Paris/Cannes

Neue Namen bei Filmfestival

Thierry Fremaux.  Ap

Thierry Fremaux.  Ap

Beim 71. Filmfestival in Cannes konkurrieren im Mai Stars wie Matteo Garrone, Spike Lee und Jean-Luc Godard um die Goldene Palme. Daneben setzt das Festival verstärkt auf neue und unbekanntere Namen und einen politischen Hintergrund. Österreicher sind hingegen nach Michael Haneke mit „Happy End“ im Vorjahr heuer nicht im 18-köpfigen Bewerb vertreten.

Zu den Publikumsmagneten gehört nach längerer Abwesenheit der amerikanische Regisseur Spike Lee, der „BlacKkKlansman“ vorstellen wird, ein Drama um einen afroafrikanischen Polizisten. Der französisch-schweizerische Altmeister Jean-Luc Godard ist mit „Le Livre d’image“ dabei, der Italiener Garrone mit „Dogman“ über einen schockierenden Mordfall in Italien.

Eröffnet wird das 71. Festival am 8. Mai mit „Everbody Knows“ (Todos Lo Saben) des iranischen Regisseurs und Oscarpreisträgers Asghar Farhadi. Der Film mit Penelope Cruz und Javier Bardem läuft ebenfalls im Hauptwettbewerb.

Dieses Jahr werde auf eine neue Generation von Regisseuren gesetzt, sagte der Leiter des Festivals Thierry Fremaux am Donnerstag in Paris. Zu ihnen gehöre die Italienerin Alice Rohrwacher mit „Lazzaro Felice“. Die Produktion erzählt die Geschichte eines Mannes am Rande der Gesellschaft, der durch die Zeit reist.

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