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Gruselkammer inklusive

David Mitchell zeigt schauderhafte Seiten.

In seinem bisherigen Hauptwerk, „Der Wolkenatlas“, schuf David Mitchell eine grandiose literarische Zeitreise quer durch die Jahrhunderte. Die Geschichte galt wegen ihrer formalen und stilistischen Sprünge als absolut nicht verfilmbar. Ein Irrtum, wie sich alsbald herausstellte.

Schon in dem 2004 erschienenen Roman bewies der Brite, dass er in fast allen Metiers beheimatet ist. Was damals fehlte, reicht er nun nach. In „Slade House“ bringt er den klassischen Schauerroman zu neuer Blüte, eindrucksvoll und auf höchstem Niveau. Mitchell selbst bezeichnet sein Werk auch als Hommage an legendäre Schöpfer der nicht immer nur gruseligen Gegenwelten. So lässt auch Lewis Carroll samt seiner „Alice im Wunderland“ herzlich grüßen.

Im Zentrum von Mitchells Spukgeschichte steht das titelspendende „Slade House“, das nur alle neun Jahre mitten im Herzen von London auftaucht, um alsbald wieder zu verschwinden. Seelenfänger mit einer Vielzahl magischer Kräfte treiben dort ihr Unwesen, mehr über den Inhalt preiszugeben, käme fast einem Hochverrat gleich. Also: Ab in die Gruselkammern, es lohnt sich garantiert! Werner Krause

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