Wenn das „Wir“ „Ihr nicht“bedeutet

Ein Wort, das einschließt, vereinnahmt, ausgrenzt: Michael Köhlmeier erzählt, warum er in der Frühlingsvorlesung der Akademie Graz der Sprengkraft des „Wir“ nachgeht. Von Ute Baumhackl

Herr Köhlmeier, warum finden Sie das Wörtchen „wir“ so interessant?

Michael Köhlmeier: Weil es so viele Emotionen in sich trägt. Wärme in der Familie, bissige Feindschaft gegen alles, was in das „Wir“ nicht hineindarf, Freundschaft, Ideologie, Schönes und Grausiges.

Es ist, als hätte man bisher was üb

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