Kultur

Kulturpreis-Geld wird aufgeteilt

30.11.2020 • 17:55 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Gewinner Amos Postner mit Sarah Rinderer, die wie Katharina Klein einen Anerkennungspreis erhielt. <span class="copyright">Udo Mittelberger</span>
Gewinner Amos Postner mit Sarah Rinderer, die wie Katharina Klein einen Anerkennungspreis erhielt. Udo Mittelberger

Junge Literaten setzen Zeichen für Solidarität in der Krise.

Die Nominierten des diesjährigen Vorarlberger Kulturpreises haben laut einer Aussendung entschieden, das Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro auf alle sechs Teilnehmer aufzuteilen. Sie möchten damit auf die prekären Verhältnisse von Kulturschaffenden in der Corona-Krise aufmerksam machen und ein kulturpolitisches Zeichen der Solidarität setzen. Die Aufteilung des Preisgeldes erlaubt den jungen Autoren, begonnene literarische Arbeiten weiterzuverfolgen oder in den kommenden Wochen neue Projekte anzugehen, hieß es weiter.

Rahmenbedingungen

„Künstlerisches Schaffen hängt von gesicherten, materiellen Rahmenbedingungen ab“, stellen die Literaten klar. Nominiert waren Linda Achberger, Muhammet Ali Bas, Katharina Klein, Christoph Linher, Amos Postner und Sarah Rinderer. Die Auszeichnung wurde heuer in der Kategorie “Hörspiel” vergeben. Im nächsten Jahr folgt die Fotografie.

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