Kultur

Digitale Formate für Kulturvermittlung

08.12.2020 • 18:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Spielerisch kreativ sein mit "Space Ship Stories". <span class="copyright">Bildungsgrund</span>
Spielerisch kreativ sein mit "Space Ship Stories". Bildungsgrund

Digitale Kultur-Angebote wurden seit dem Frühjahr realisiert.

Bereits im Frühjahr waren in Vorarlberg Ideen zu einer digitalen Kulturvermittlung gefragt: Der Vorarlberger Kulturservice (VKS) und die IG Kultur Vorarlberg haben Kulturschaffende eingeladen, Ideen dazu einzureichen. Mit Projektgeldern des VKS wurden verschiedenste Projekte gefördert und von der IG Kultur Vorarlberg in ihrer Umsetzung unterstützt. In einer Aussendung wurde nun über den aktuellen Stand berichtet.

Geschichte, Kunst und Tanz

Der Museumsverein Klostertal mit Vereinsobmann Christof Thöny arbeitet die regionale Geschichte in Zusammenhang mit der NS-Zeit auf. Auf der Homepage des Vereins werden Interviews mit Zeitzeugen und Dokumente zum Thema zur Verfügung gestellt (www.museumsverein-klostertal.at). Florian Gerer, Präsident der Vereinigung KunstVorarlberg, hatte das Projekt „Wir machen Kunst! – Vorarlberger Künstler*innen Selbstporträts“ eingereicht. Dabei werden Schulen relevante und neue Informationen zum Vorarlberger Kulturschaffen zur Verfügung gestellt.

Anfragen: office@vorarlberger-kulturservice.at

Auch in der Sparte Tanz hat sich etwas getan: Die Tanzszene im Bodenseeraum präsentiert sich im Online-Podcast „developdance“ der Tänzerin Carina Huber mit regelmäßigen Beiträgen. Das digitale Vermittlungsprojekt „Scores – Feel and Touch Your Surroundings“  der Tänzerin Carmen Pratzner und der Medienkünstlerin Sarah Mistura hat dazu eingeladen, künstlerische Forschung zu ihrem Verhalten im privaten Raum zu betreiben.

Weltraumabenteuer

 Ein Format ist extra für Schulklassen im Homeschooling zugeschnitten: Die Medienpädagogin Tara und der Gamedesigner Josh von „Bildungsgrund“, der Agentur für Kultur- und Medienpädagogik in Wien, haben die „Space Ship Stories“ ins Leben gerufen. Entstehen sollen via digitaler Kommunikation fantasievolle Weltraumabenteuer-Erzählungen, die als „Textadventure“ von den Schülern entwickelt, aufgeschrieben und umgesetzt werden. Der benötigte zeitliche Rahmen umfasst vier Schulstunden.

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