Kultur

Neue Werkraum-Leiterin ab März

17.12.2020 • 18:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Belinda Rukschcio. <span class="copyright">Claudius Pflug</span>
Belinda Rukschcio. Claudius Pflug

Belinda Rukschcio übernimmt ab 1. März die Geschäftsleitung.

Der Werkraum Bregenzerwald hat eine neue Geschäftsführerin: Die gebürtige Wienerin Belinda Rukschcio übernimmt ab 1. März 2021 die Geschäftsleitung des Vereins, wie am Donnerstag in einer Aussendung bekannt wurde. Die Trennung von Rukschcios Vorgängerin Miriam Kathrein wurde diesen September mitgeteilt – sie hatte erst im Mai 2019 die Nachfolge von Thomas Geisler angetreten. Bis zur Übergabe im März wird weiterhin der ehrenamtliche Vorstand mit Obmann Martin Bereuter an der Spitze die Geschäfte des Werkraums führen.

Das Werkraumhaus in Andelsbuch. <span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
Das Werkraumhaus in Andelsbuch. Klaus Hartinger

Rukschcio hat als gelernte Kleidermacherin selbst praktische Erfahrung mit dem Handwerk. Die 47-Jährige studierte Architektur an der Wiener Kunstschule und an der Technischen Universität Wien, zudem absolvierte sie eine Ausbildung an der Deutschen Akademie für Management in Berlin. Danach war sie einige Jahre als selbstständige Architektin tätig und hatte die Projektleitung am Haus der Architektur in Graz inne. Ein Höhepunkt für Rukschcio war die Organisation des Österreich-Pavillons bei der 11. Architekturbiennale 2008 in Venedig. Sie war zudem wissenschaftliche Mitarbeiterin an diversen Universitäten in Deutschland. In den vergangenen vier Jahren war sie bei der deutschen Bundesstiftung Baukultur tätig.

Essenzielle Bedeutung

Das Handwerk hat für die gebürtige Wienerin eine essenzielle Bedeutung nicht nur für die Baukultur. „Von seiner Geschichte und seinem Aufbau her ist der Werkraum Bregenzerwald einzigartig und nimmt in Europa eine Vorreiterrolle ein. Ich bin gespannt darauf, hier mit Funktionären, Mitgliedern und Partnern die Fachbereiche Handwerk, Gestaltung und Baukultur zu verbinden und am Ausbau von Wissensvermittlung und internationalem Netzwerk mitzuwirken“, so Rukschcio über ihre zukünftige Aufgabe.

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