Kultur

Goldener Bär geht an Satire

05.03.2021 • 17:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bester Film: "Bad Luck Banging or Loony Porn" von Radu Jude. <span class="copyright">SILVIU GHETIE / Micro Film 202</span>1
Bester Film: "Bad Luck Banging or Loony Porn" von Radu Jude. SILVIU GHETIE / Micro Film 2021

Im Juni sollen die Preise vor Publikum übergeben werden.

Die Bären sind nach der ers­ten diesjährigen Online-Ausgabe des Filmfestivals vergeben. Die rumänische Satire „Bad Luck Banging or Loony Porn“ („Babardeala cu bucluc sau porno balamuc“) ist der große Gewinner. Der Goldene Bär für den besten Film wurde dem Werk von Radu Jude am Freitag in einer Onlinekonferenz von der internationalen Jury zugesprochen. Als bester Regisseur wurde indes der Ungar Denes Nagy für „Natural Light“ („Természetes fény“) mit einem Silbernen Bären geehrt.

Preis für Maren Eggert

Und auch die Darstellerin Maren Eggert kann sich über einen Silber-Bären für die bes­te schauspielerische Leistung freuen, die heuer nicht mehr nach Geschlecht getrennt vergeben wurde. Die Deutsche wurde für ihre Rolle einer Wissenschafterin in Maria Schraders „Ich bin dein Mensch“ gewürdigt. Für die herausragende künstlerische Leistung wurde der mexikanische Film „Una película de policías“ („A Cop Movie“) von Alonso Ruizpalacios geehrt. Der Große Preis der Jury ging nach Japan: Ryusuke Hamaguchis Dialogdrama „Guzen to sozo“ erhielt den Preis.
Offiziell übergeben werden die Preise beim zweiten, publikumsoffenen Teil der Berlinale im Juni dieses Jahres.