Kultur

Das SOV erklingt in neuem Rahmen

06.04.2021 • 20:14 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Symphonieorchester Vorarlberg wandert im April nach Götzis. <span class="copyright">Thomas Schrott</span>
Das Symphonieorchester Vorarlberg wandert im April nach Götzis. Thomas Schrott

Im April gibt es zwei SOV-Konzerte in Götzis zu erleben.

Schon vor einigen Wochen hat der Geschäftsführer des Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) Sebastian Hazod der NEUE verraten, dass Konzerte abseits des Abo-Programms angedacht werden. Am Dienstag wurde nun bekannt, dass das SOV dieses Vorhaben bald umzusetzen gedenkt: Am 17. und 18. April steht jeweils eine Aufführung in der Kulturbühne Ambach in Götzis auf dem Programm. „Das Symphonieorchester Vorarlberg nutzt die ersten, bescheidenen Öffnungsschritte, die Vorarlberg gesetzt hat, um auf die Bühne zurückzukehren“, so Hazod in einer Aussendung.

Zwei Premieren

Innerhalb dieses Konzert-Rahmens finden gleich zwei Premieren statt: Zum ersten Mal präsentiert sich SOV-Chefdirigent Leo McFall in seiner neuen Rolle. Ganze neun große Konzertproduktionen mit dem Briten mussten aufgrund der Pandemie abgesagt werden. „Dies ist besonders am Beginn ein herber Verlust“, meint Hazod. Im April wird der neue Chefdirigent zumindest für die 200 Kartenbesitzer der Konzerte zu erleben sein. Das Publikum wird zudem der ersten Zusammenarbeit des SOV mit der Bregenzer Sopranistin Miriam Feuersinger beiwohnen. Für die Kartenvorbestellung gilt übrigens das Prinzip „First come, first served“. Da die Konzerte ein Zusatzangebot abseits des Abonnement-Betriebs darstellen, werden auch interessierte Abonnenten ihre Tickets – zum Einheitspreis – über die Vorverkaufsstellen erwerben.

Leo McFall hat seinen ersten Auftritt als Chefdirigent. <span class="copyright">Julia Leijola</span>
Leo McFall hat seinen ersten Auftritt als Chefdirigent. Julia Leijola

Auf dem Programm stehen Arien aus geistlichen Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagners Siegfried-Idyll sowie Felix Mendelssohn-Bartholdys „Italienische Symphonie“ – kein unpassendes Programm für Feuersinger, die sich besonders in der geistlichen Musik des Barocks und der Wiener Klassik einen Namen gemacht hat.

Zu den Konzerten

SOV in der Kulturbühne Ambach. Samstag, 17. April, 17.30 Uhr, sowie Sonntag, 18. April, 11 Uhr in Götzis. Tickets im freien Verkauf gibt es unter anderem bei Bregenz Tourismus (05574/4959), Montforthaus Feldkirch (05522/73467), oder unter www.events-vorarlberg.at.

Den Verantwortlichen schien die Kulturbühne Ambach der geeignetste Ort für die Rückkehr des SOV auf die Bühne zu sein. Die Akustik und der richtige Rahmen für die zugelassenen 100 Personen wurden als Gründe für die Standortwahl genannt, auch die Infrastruktur für Orchester und Publikum würde passen. „Unsere Partnerschaft mit der Kulturbühne Ambach hat sich beim Festival ‚Texte und Töne‘ im vergangenen Jahr bewährt. Sie bietet uns beste Möglichkeiten, auf die Konzertbühne zurückzukehren“, sagt der SOV-Geschäftsführer.

“Argumentationsstütze”

Hazod möchte außerdem der Landespolitik eine „Argumentationsstütze“ mitgeben: „Mit Bedacht, hohem Sicherheitsbewusstsein aller Beteiligten und inzwischen gut erprobten Sicherheitskonzepten sollen auch Konzerte mit deutlich höheren Besucherobergrenzen möglich sein!“

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