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Russen feiern heute Weihnachten

Während in Russland orthodoxe Christen nach dem Julianischen Kalender heute Weihnachten feiern, werden in anderen Ländern bereits die bösen Geister vertrieben.

In Russland feiern orthodoxe Christen heute Weihnachten, in anderen Ländern vertreiben sie bereits die bösen Geis-ter. In Mazedonien wurden am Sonntag vor dem Heiligen Abend traditionelle Freudenfeuer entzündet. Gläubige zelebrierten in Griechenland und Zypern am Montag mit einem Sprung ins Meer die Taufe Jesu und die Erscheinung des Heiligen Geistes (Epiphania).

Orthodoxe in Russland, Weißrussland, der Ukraine und Serbien feiern nach dem Julianischen Kalender Weihnachten, also 13 Tage nach dem westlichen Weihnachtsfest. Nach dem Gregorianischen Kalender – wie Katholiken und Protestanten – richten sich orthodoxe Christen unter anderem rund ums Mittelmeer, in Bulgarien, Rumänien und Griechenland.

Griechische Gläubige und Priester gingen am Montag nach einer langen Messe in Prozessionen zum Meer oder zu Seen. Priester warfen dort Kreuze ins Wasser. Dies symbolisiert die Taufe Jesu. Zudem wurden Tauben freigelassen. Gleichzeitig sprangen Hunderte junge Männer und einige junge Frauen in Hafenbecken oder Seen. Wer als Erster das Kreuz findet, hat dem Glauben nach im neuen Jahr Glück.

Auch in Bulgarien schreckte das eisige Wasser in Flüssen und Seen die Gläubigen nicht ab. Die Menschen füllten gesegnetes Wasser in Fläschchen ab, damit es ihnen Gesundheit bringe. In der mittelbulgarischen Stadt Kalofer versammelten sich Dutzende Menschen zu dem traditionellen Männer-Reigentanz im Fluss Tundscha.

In Russland bereiteten sich Millionen Gläubige auf das orthodoxe Weihnachtsfest am heutigen Dienstag vor. Als Höhepunkt gilt die traditionelle Mitternachtsmesse mit Patriarch Kirill in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, zu der etwa 5000 Menschen erwartet wurden. Kirill rief die Orthodoxen in einer Mitteilung auf, mehr gute Taten zu vollbringen. Landesweit sind in der Nacht und am frühen Morgen Gottesdienste in mehr als 30.000 Kirchen geplant. Die orthodoxe Kirche hat seit dem Zusammenbruch des Kommunismus erheblich an Einfluss im größten Land der Erde gewonnen.

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