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Neues Martin-Luther-Museum in Bau

Mansfeld. Tief im Südharz, inmitten einer vom Umbruch gebeutelten früheren Bergbauregion, nimmt ein Museumsquartier für Martin Luther Gestalt an. Besucher aus der ganzen Welt soll es begeistern. Auf der Landkarte der Luther-Orte in Deutschland war die Kleinstadt Mansfeld bis jetzt eher ein weißer Fleck. Das soll sich ändern. Spätestens zum Reformationsjubiläum 2017 sollen Besucher aus der ganzen Welt auf ihrer Reise etwa von Wittenberg bis Eisenach in die Kleinstadt kommen. „Luther ohne Mansfeld, das ist nur der ‚halbe Luther‘. Wenn man ihn wirklich emotional verstehen will, muss man hierherkommen“, ist der Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Stefan Rhein, überzeugt.

In einer schmalen Straße schiebt Rhein hinter einem Gerüst eine große Plane zur Seite und gewährt einen Blick auf die Baustelle eines der ehrgeizigsten Projekte im Vorfeld der 500-Jahre-Feiern zur Reformation. In der rund 9000 Einwohner zählenden Einheitsgemeinde Mansfeld entsteht für rund 3,8 Millionen Euro das erste Museumsquartier in Deutschland, das speziell dem Thema Kindheit, Familie und Heimat des Kirchenreformators Luther gewidmet ist.

Bereits am 14. Juni soll das Museum mit insgesamt 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche eröffnet werden. „Mansfeld war einst eine Boom-Region wegen des aufstrebenden Bergbaus, deshalb kamen Luthers Eltern hierher“, erläutert Rhein. Nur in Wittenberg habe der Reformator noch länger gelebt als in Mansfeld.

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