Rheinische Synode vor Sparprogramm

Bad Neuenahr. Die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland erörtert seit Donnerstag millionenschwere Sparmaßnahmen. Die Parlamentarier der zweitgrößten deutschen Landeskirche wollen bei ihrem sechstägigen Treffen in Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) bis kommenden Dienstag zunächst Haushaltskürzungen um rund acht Millionen Euro beschließen. Das ist der Auftakt eines noch einschneidenderen Sparprozesses, der 2015 eingeleitet werden soll. Bis 2018 sollen die Ausgaben der Landeskirche damit um insgesamt 20 Millionen Euro reduziert werden. Das entspricht 35 Prozent des Etats.

Den Synodalen liegen 150 Sparvorschläge aus allen Abteilungen vor. 60 Arbeitsplätze sind betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen will die rheinische Kirche vermeiden. Bis etwa 2030 erwartet sie einen Mitgliederrückgang um ein Drittel und eine Halbierung der Kirchensteuereinnahmen. Die Tagung begann traditionell mit einem Gottesdienst. Die Predigt hielt der vor einem Jahr gewählte Präses Manfred Rekowski.

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