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Papst fordert Toleranz im Umgang mit anderen Religionen

Rom. Papst Franziskus hat Katholiken auf der ganzen Welt vor Arroganz im Umgang mit anderen Religionen gewarnt. Im Dialog sollten sie nicht davon ausgehen, dass ihre die einzige Wahrheit sei. „Ein Dialog bedeutet, dass der ,Andere‘ etwas Interessantes zu sagen hat und sich mit seinem oder ihrem Standpunkt oder seiner oder ihrer Perspektive auseinanderzusetzen“, schrieb Franziskus in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung über Kommunikation der Kirche im digitalen Zeitalter.

„Einen Dialog zu führen, bedeutet nicht, dass wir unsere eigenen Ideen und Traditionen aufgeben, wohl aber den Anspruch, dass nur diese valide und absolut sind.“ Die Aussagen des Papstes dürften im konservativen Flügel der Kirche, der den Katholizismus als einzigen Weg zur Erlösung sieht, negativ aufgenommen werden.

Der Präsident des Päpstlichen Rates für soziale Kommunikationsmittel, Erzbischof Claudio Mario Celli, betonte aber, er glaube nicht, dass der Papst damit einen offiziellen Kurs für den Dialog zwischen den Religionen ausgegeben habe. Es habe sich lediglich um Überlegungen gehandelt und „nicht um einen konziliarischen oder dogmatischen Text“.

Konkret ging es in der Erklärung vom Donnerstag um die Vor- und Nachteile des digitalen Zeitalters für die Kommunikation der Kirche. Das Internet bezeichnete der Papst darin als „Geschenk Gottes“. Es erleichtere die Kommunikation und trage zum Dialog zwischen Menschen auf der ganzen Welt bei. Gleichzeitig warnte er aber, dass der übermäßige Wunsch, immer vernetzt zu sein, letztlich zu Isolation führen könne.

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