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Martin Luther als Vordenker der Freiheit

berlin. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) stellt zum Reformationsjubiläum 2017 die Rolle Martin Luthers als Vordenker für den modernen Freiheitsgedanken und den Rechtsstaat in den Vordergrund. Mit der Schrift „Rechtfertigung und Freiheit“ wolle die EKD den gut 23 Millionen Mitgliedern Denkanstöße geben und die zentralen theologischen Einsichten aus der Reformationszeit für die Gegenwart darstellen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider bei der Vorstellung des Textes am Mittwoch in Berlin. Das Papier wird nun an alle EKD-Kirchenkreise verteilt und in das Internet gestellt. „Wir wollen Mut machen, den eigenen Glauben zu formulieren“, erläuterte Schneider.

Das rund 100 Seiten umfassende Buch wurde von einer EKD-Kommission unter Vorsitz des Theologen Chris­toph Markschies, dem ehemaligen Präsidenten der Berliner Humboldt Universität, verfasst. Die Reformation sei unverzichtbar mit dem neuzeitlichen Freiheitsgedanken in Europa verbunden, auch wenn Freiheit zuweilen gegen die Kirche erkämpft werden musste, sagte Markschies.

2017 feiern die Protestanten weltweit den Beginn der Reformation. 1517 hatte der Pfarrer Martin Luther (1483–1546) der Überlieferung zufolge mit dem Anschlag seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel am Wittenberger Dom gegen die Kirchenmacht rebelliert und damit die Reformation und später die Spaltung der Christen eingeleitet.

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