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Bistum Limburg erlaubt nun Einblicke

Das Bistum will den skandalträchtigen Bischofssitz öffnen.

Der Limburger Bischofssitz steht für den Skandal um Tebartz-van Elst. Und nur für den Skandal. Das Bistum will das ändern und öffnet dafür die Türen der Residenz. Es gehe um die weitere Aufarbeitung der Krise und darum, Glaubwürdigkeit durch Transparenz zurückzugewinnen, heißt es aus Limburg. Als einen ersten Schritt öffnete das Bistum ges­tern die Tür auch zur Privatwohnung des Bischofs.

Zur neuen Residenz gehören neben der Wohnung eine Privatkapelle sowie Büro- und Konferenzräume. Der Amtssitz sei sicherlich zu einem Symbol für die Kosten geworden, sagt der stellvertretende Bistumsleiter Wolfgang Rösch. Doch sei er auch mit Fantasie aufgeladen worden. Angesichts der Kostenexplosion beim Bau mag sich mancher goldene Wasserhähne in den heiligen Hallen vorstellen. Die gibt es in dem Amtssitz nicht, dafür Fensterrahmen aus Bronze, beleuchtete Treppenstufen, Inschriften in Bodenplatten, einen Teich für Zierfische sowie maßgefertigte Möbel, Antiquitäten und Kunst.

Der Bischofssitz soll Rösch zufolge nun nach und nach für die Menschen im Bistum erschlossen werden. „Unser Ziel ist es, aus den Schlagzeilen in die Wirklichkeit, ins Leben, zu kommen.“ Ab April sollen kirchliche Gruppen aus dem Bistum durch die Residenz geführt werden. Außerdem werden hier Seminare, Gremiensitzungen oder kulturelle Veranstaltungen stattfinden – solange, bis ein neuer Bischof kommt. Dieser solle dann entscheiden, ob er hier einziehe, sagt Rösch. Man werde aber sicher kein zweites Bischofshaus bauen.

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