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LeserbriefE

„Hau die Sozialen!“

Was reitet die Wirtschaftspresseagentur mit ihrer reißerischen Aufmachung über das sogenannte Sozialparadies Vorarlberg? Und jetzt die Landes-FP mit ihrer Anfrage an LH Wallner und LR Wiesflecker?

Wohl kaum seriöse Recherche. Vielmehr Stimmungsmache gegen Berufsgruppen, die sich seit Jahrzehnten um das Wohl von Personen bemühen, die aus den verschiedensten Gründen am Rand der Gesellschaft stehen.

Es wäre ein Leichtes gewesen, mit Vertretern dieser Berufe in einen offenen und konstruktiven Dialog zu treten. Auch der Schreiber dieser Zeilen wäre dafür zur Verfügung gestanden. Am liebsten bevor derartiger Widersinn publiziert wird, der jetzt auch noch parteipolitisch ausgeschlachtet werden soll. Ein Blick auf den in ganz Österreich geltenden Kollektivvertrag für Sozialberufe hätte die unsägliche Behauptung, Vorarlberg wäre durch seinen Kollektivvertrag eine Insel der Seligen, schnellstens widerlegt.

Das wollten die unbekannten Redakteure aber nicht – es geht um das Schüren von Neid. Schade. Das ist nicht der Stil, mit dem Menschen in Sozialeinrichtungen gewohnt sind zu arbeiten. Dafür haben wir nämlich keine Zeit.

Peter Kopf, Hard

Bürgerrecht

Puigdemont wird inhaftiert. 90 Prozent der 2,26 Millionen Katalanen stimmen für eine Abspaltung von Spanien. 2,04 Millionen Wähler, die trotz massiver spanischer Gewalt ihre Stimme als Bürgerrecht abgaben, müssten eingesperrt werden. Wenn ihr Politiker euch endlich um die wählenden Bürger sorgen würdet, wären solche Abspaltungsszenarien, wie in Katalonien, Venezien, Lombardei, Flandern, Großbritannien und viele mehr gar nicht existent. Warum wird ein friedlich gewählter Präsident per Interpol gesucht und bombardierende kriegsführende Präsidenten wie Obama mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichnet? Theresa May, die das selbe tut wie Puigdemont, wird von EU-Steuergeldern ­bezahlt? Wann ist das Bürgerrecht wirklich recht? Liebe Politiker, hört endlich auf eure zahlenden Bürger und nicht auf menschenverach­tende Großbanken und Konzerne. Lasst dem Bürger das Recht.

David Feurstein, Hohenweiler

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