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LeserbriefE

Reformation der Kirche

Der Vatikan und der Lutherische Weltbund bitten um Vergebung, und das nach über 500 Jahren. Dabei haben sie wenig dazugelernt. Man könnte unzählige Missstände über die Jahre hinzuzählen. Dem Volk wird vieles verschwiegen, um es ruhig zu halten. Von der Finanzgebarung des Vatikans bis zum Politikum. Wieso sitzen Vertreter der Kirche bei allen regionalen Großereignissen in der ersten Reihe? Jesus Christus lässt grüßen – ich sitze nicht bei Pontius Pilatus, lieber lasse ich mich mit Dornen krönen. Die Kirche hätte die Aufgabe, den Menschen zu dienen und nicht sich der High Society anzubiedern. Die wahre Gerechtigkeit gibt es nicht, da nützen ach so heilige Worte auch nichts. Es kann nicht sein, dass die Kirche jedes Jahr hunderte Millionen von Steuergeldern abgreift, unsere Politdarsteller jedoch beschließen eine lächerliche Pensionserhöhung. Wann fangen die wirklich produktiven Menschen an, sich zu wehren und für eine gerechte Verteilung zu kämpfen? Unter dem Slogan „Mund sprich – Buckel arbeite“ braucht es den Sanktus der Kirche nicht. Zugegeben, es gibt sie noch, die, die wirklich reinen Herzens sind, wie ein Bischof Kräutler. Aber wehe sie betreten da politische System – es könnte ihnen ergehen wie ehemals Jesus oder Che Guevara – sie werden eliminiert. Das ist die traurige Wahrheit.

Otto Ohrmeier, Dornbirn

Abgehoben

Die Arroganz und Abgehobenheit der s. g. „Neuen ÖVP“ ist wahrlich unerträglich. Lesermeinungen und -mitteilungen werden nicht einmal ignoriert. Wenn das die „neue Politik“ der Liste Kurz wird, dann kann man nur hoffen, dass bald Neuwahlen stattfinden. Ich habe vorgeschlagen, den bewährten Parlamentarier aus Vorarlberg, Herrn Kopf, für das Amt des ersten NR-Präsidenten zu nominieren. Wenigstens in diesem Amt sollte doch ein erfahrenes und bestens informiertes Mitglied der momentan stimmenstärksten Partei das Sagen haben. Wer ist Herr Kurz, dass er sich über alle Usancen der Politik hinwegsetzt und auf niemand anderen hört als auf den „inneren Zirkel“ seiner Beraterinnen und Berater: „Alles ‚neu‘ ist nicht immer das ‚Gelbe‘ vom Ei.“ Übrigens, die Belegschaft seines angehenden Koalitionspartners besteht mehrheitlich aus Mitgliedern deutscher Burschenschaften. Ist das die „Neue Politik“? Das haben die Österreicherinnen und Österreicher nicht verdient. Ich hoffe, Herr Kurz besinnt sich schnell eines Besseren und beginnt, in sich zu gehen und nachzudenken.

Peter E. Drechsler, Bregenz

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