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LeserbriefE

Die Wälderbahn 2.0 sorgt für Diskussionen. Kairos/Doppelmayr

Die Wälderbahn 2.0 sorgt für Diskussionen. Kairos/Doppelmayr

„Rhesi“ zur
Chefsache machen

Die Diskussionen um „Rhesi“ und im Speziellen um die Dammabrückungen bei Ko­blach geben mir sehr zu denken. Natürlich neigt man dazu, jene Stimmen aus Koblach, die sich gegen eine Dammabrückung aussprechen, zu kritisieren. Ich glaube aber, dass es wichtig ist, zumindest zu versuchen, die Nutzungsberechtigten nicht nur im Hochwasserfall „mit ins Boot“ zu holen. Eine Genehmigung dieses Jahrhundertprojektes wird es nur geben, wenn die Situation in Koblach entsprechend gelöst werden kann. Und da bin ich froh, dass unser Landeshauptmann Markus Wallner hier die Zügel in die Hand nimmt und das Projekt „Rhesi“ zur Chefsache macht.

Wir müssen nicht den Teufel an die Wand malen, aber ich wünsche mir, dass diese Hochwasserschutzmaßnahmen nicht erst nach einem entsprechenden Ereignis umgesetzt werden, sondern dass die einmalige Chance genutzt wird, endlich einmal im Vorhinein zu agieren. Und da bin ich froh, wenn sich Markus Wallner mit aller Kraft für die Umsetzung des vorliegenden Projektes einsetzt.

Lukas Bösch, Lustenau

Verkehrsentlastung bringt nur ein Tunnel

Antwort auf „Wälderbahn ist Projekt mit Charme“, in der NEUE vom 22.2.2018

Die Studie hat den Landtagsabgeordneten gut gefallen. Ich glaube da eher an Utopie. Von Bersbuch übers Bödele zum Karren und dann zum Bahnhof Dornbirn. Ein schöner Umweg oder? Der Herr Ohneberg meint es mit den pendelnden Mitarbeitern nicht besonders gut, wenn sie vom Hinterwald in Bersbuch mit einer Seilbahn bis zum Bahnhof Dornbirn mehr Zeit verbrauchen, als wenn sie mit dem Pkw bis zur Arbeitsstelle fahren. Und der Tourismus? Wer kommt mit Sack und Pack mit dem Zug, steigt in eine Seilbahn um, dann weiter mit dem Bus zur Endstation und mit dem Taxi zur Unterkunft? So war es in den 1950er-Jahren, als die ersten Urlauber mit dem Wälderbähnle und Postbus zu uns kamen. An der Haltestelle haben die Zimmervermieter mit dem Gummiwägele ihre Gäste abgeholt. Heute kommen alle mit vollgepackten Pkw angereist. Das einzig Richtige für eine spürbare Verkehrsentlastung für die betroffenen Gemeinden ist ein Tunnel. Die Vorteile für die vielen Pendler, Touristen und den Schwerverkehr wären enorm. Und für unsere Umwelt wäre es gerade auch das Beste. Kein Landschaftsverbrauch für Umfahrungsstraßen, Fahrzeitverkürzung, weniger CO2-Ausstoß und gefilterte Abgase.

Wer sich mit dieser Meinung anfreunden könnte, soll sich mit mir unter Tel. 0664/3259675 in Verbindung setzen.

Karl Ennemoser, Mellau

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