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Feldkirch/Göfis

170 Lehrlinge auf Wallfahrt

Am Ziel der Lehrlingswallfahrt, in der Pfarrkirche Göfis, wurde zum Abschluss eine Andacht gehalten.  Junge Kirche/Peter

Am Ziel der Lehrlingswallfahrt, in der Pfarrkirche Göfis, wurde zum Abschluss eine Andacht gehalten.  Junge Kirche/Peter

Momente zum Genießen und Feiern, für sich selbst und für andere, durften Auszubildende bei einem besonderen Fußmarsch erleben.

Isch des do a echte Klosterschwöster?“ Solche Fragen und große Augen gab es dieser Tage viele. Denn am Mittwoch waren nicht nur über 170 Lehrlinge, sondern unter anderen auch Bischof Benno Elbs sowie Ordensschwestern- und brüder in Kutte und Wanderschuhen unterwegs. Im Rahmen der Lehrlingswallfahrt wurde der Weg von Feldkirch nach Göfis in die Pfarrkirche bewältigt.

Bereits zum fünften Mal wurde die Wallfahrt durch die Junge Kirche Vorarlberg in Kooperation mit der Berufungspastoral und der KPH organisiert. Jedes Jahr steht die Veranstaltung unter einem anderen Motto – heuer lautete dieses „Moment mal!“. Das Wort „momentum“ kommt aus dem Lateinischen, und schon die alten Römer verstanden darunter das „kurze Zeitintervall“.

Die Lehrlinge waren eingeladen, einen Tag lang die Schule einfach Schule sein zu lassen und die Arbeit zu unterbrechen. Einmal aus dem Alltag aussteigen und weg sein, unterwegs mit anderen Lehrlingen. Mal einen Moment abschalten und die Gedanken schweifen lassen. Ein Stoßgebet in Richtung Himmel losschicken oder ganz einfach die Natur genießen.

Früh am Morgen holten die Weggefährten – verschiedene Persönlichkeiten aus kirchlichem Kontext – die Lehrlinge in deren Klassen ab. Nach einem kurzen inhaltlichen Input machten sich die Teilnehmer auf den Weg zum Bischofshaus in Feldkirch, wo ein Frühstück auf sie wartete. Mit Kaffee und ­Brötchen gestärkt, brachen die Gruppen in Richtung Göfis auf.

Stationen. Der Ruf „Moment mal!“ war ab und zu durch den Wald zu hören, wenn jemand nicht mehr nachkam. Doch ­worum es eigentlich ging: Momente für einen selbst, für andere, zum Genießen, Momente der Stille, des Feierns und der Balance.

Auf dem Weg gab es verschiedene Stationen, die dieser Thematik gewidmet waren. Die Lehrlinge hatten Zeit, um eine Kerze für einen lieben Menschen anzuzünden und wieder einmal ganz ruhig zu werden. Weil im Schulalltag manchmal keine Zeit zum Genießen bleibt, gab es auch dazu eine Station – nämlich zum „Schmauen“. Dabei wird Essen sehr lange gekaut, um so ein neues kulinarisches Erlebnis zu erreichen.

Unterwegs war auch Platz für Gespräche über Gott und die Welt. Dass dabei Bischof Elbs, eine Klosterschwester oder Diözesanmitarbeiter mitdiskutierten, stellte das sprichwörtliche „I-Tüpfelchen“ der Unterhaltungen dar.

Den Abschluss der Wallfahrt bildeten die „Momente zum Feiern“. Benno Elbs hielt eine Andacht in Göfis zum Thema der Wallfahrt. Auch die Lehrlinge brachten sich mit mitgebrachten Werkstücken dazu ein. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde schließlich der Reisesegen erteilt und der Heimweg angetreten.

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