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Leserbrief

Die „Oma-Revolte“
im Landtag

Die Bundesparteien ÖVP und FPÖ ignorieren die Forderungen der „Oma-Revolte“ leider vollkommen (sind ja nur Frauen, noch dazu alte). Daher haben die „Omas“ beschlossen, den Anerkennungsbeitrag für Erziehungsarbeit, wie er 2017 mit dem damals roten Sozialreferenten besprochen wurde, nunmehr vom Land zu erbitten.

Am 5. Juli wurde ein dementsprechender Antrag der Vorarlberger SPÖ im Landtag verhandelt. Von den roten Abgeordneten ­Sprickler-Falschlunger, Auer und Ritsch und von den blauen Frauen Hosp und Schimanek wurde richtig darauf hingewiesen, dass die Zeit dränge, wenn man nicht auf die biologische Lösung für die alten Mütter warten wolle.

Erschreckend ist die Tatsache, dass die Vorarlberger Frauen die geringste Durchschnittspension von ganz Österreich haben. In Wien ist diese sogar doppelt so hoch wie in Vorarlberg.

Trotzdem wurde von Schwarz und Grün nur von erfolgten oder geplanten Regelungen für junge Mütter gesprochen. Und beide Parteien schoben die Verantwortung auf den Bund ab. Man wolle sich zwar dort für uns einsetzen, könne aber nichts versprechen.

Schlussendlich wurde der Antrag zwar mit den Stimmen von Rot/Blau angenommen, aber von der Mehrheit Schwarz/Grün/Pink abgelehnt. Im Internet kann die Sitzung unter vorarlberg.at/landtag, Videoarchiv, Tagesordnungspunkt 10, angehört werden, was vielleicht als Entscheidungshilfe für die nächsten Landtagswahlen nützlich ist.

Gertraud Burtscher, Bludesch

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