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Heute vor 40 Jahren in Vorarlberg

Teures Auslands-Öl

Das Handelsministerium ist nicht in der Lage, eine gleichmäßige Versorgung aller österreichischen Betriebe mit billigem inländischem schwerem Heizöl sicherzustellen.“ Das war die Kernaussage der Antwort des damaligen Handelsministers Dr. Staribacher auf einen Vorschlag des damaligen Landesrats Martin Müller. Dieser hatte vorgeschlagen, dass die im Vergleich zum Importen wesentlich billigere Inlandsware gleichmäßig über das gesamte Bundesgebiet verteilt wird. Man sei sich in Wien zwar der kritischen Versorgungssituation in den westlichen Bundesländern bewusst gewesen und hätte alles unternommen, um die mengenmäßige Versorgung sicherzustellen. Auf die ÖMV-Lieferungen hätte jedoch kein Einfluss ausgeübt werden können. Damit war die unmittelbare Gefahr akut, dass Diesel an den Vorarlberger Tankstellen rationiert werden muss.

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Rund 1,9 Millionen Schilling hat der Budgetrahmen der Gemeinde Buch für 1974 betragen. Den größten Posten hatte mit 591.100 Schilling das Schulwesen gebildet. Davon waren 400.000 Schilling für den Neubau der Turnhalle vorgesehen. Für den Posten „Öffentliche Einrichtungen“ waren 590.000 Schilling veranschlagt. Davon sind 300.000 Schilling in die Ortskanalisation und 200.000 Schilling in einen Schlauchturm für die Ortsfeuerwehr geflossen.

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Die damals geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 100 Stundenkilometern auf der Rheintal-Autobahn ist von der Exekutive streng kontrolliert worden. Auffallend war, dass vor allem ausländische Autofahrer disziplinlos gefahren sind. Bei Anhaltungen zur Rede gestellt, sagten die meisten der Schnellfahrer, dass sie der Meinung gewesen waren, in Österreich bestehe noch kein oberes Tempolimit.

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Wegen des Verdachts des versuchten Einbruchs ist ein 25-jähriger Mann aus Mäder von Beamten der Funkpatrouille Bregenz verhaftet worden. Der Mann hatte versucht, bei einer Bregenzer Firma das geschlossene Klosettfenster mit einem Mauerhammer aufzubrechen, um in den Büroräumen nach Barmitteln zu suchen. Dabei wurde der Einbrecher beobachtet und kurze Zeit später von den über Notruf verständigten Beamten der Funkpatrouille verhaftet.

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In Koblach waren 375 Autos und 23 Lkw einschließlich der Lieferwagen polizeilich zugelassen. Weiteres wurden 634 Rinder, zwölf Pferde, 104 Schweine, 43 Schafe, 16 Ziegen, 1055 Hühner und 67 Hunde gehalten.

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