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Katholischer Weltbild-Verlag in Insolvenz geschlittert

Augsburg/WIEN. Der katholische deutsche Weltbild-Verlag ist zahlungsunfähig. Die Verantwortlichen der Verlagsgruppe Weltbild stellten am Freitag beim Amtsgericht Augsburg Insolvenzantrag, wie es von Seiten des Unternehmens hieß. Wesentlicher Auslöser sei der Umsatzrückgang der vergangenen Monate gewesen.

Das Unternehmen bestätigte damit einen Bericht der Zeitung „Handelsblatt“. Weltbild ist einer der größten Buchhändler in Deutschland – und einer der Hauptkonkurrenten von Amazon. Der Zeitung zufolge konnten sich die Eigner – die Bistümer der katholischen Kirche in Deutschland – nicht auf eine Finanzierung des defizitären Unternehmens einigen.

Die Verantwortlichen von Weltbild hätten das Tempo des digitalen Umbruchs in der Branche unterschätzt und von einem erheblichen Geldbedarf für einen Konzernumbau gesprochen. Der Manager Josef Schultheis war im November den Weltbild-Geschäftsführern Carel Halff und Martin Beer als Sanierer zur Seite gestellt worden.

Die Insolvenz betreffe nur die Verlagsgruppe, nicht die Filialen und die Gesellschaften in Österreich und der Schweiz, hieß es. Dieses Geschäft betreibt Weltbild in einer gemeinsamen Tochterfirma mit dem Buchhändler Hugendubel. Die Österreich-Tochter erzielte laut Homepage zuletzt mit 27 Filialen und Versandgeschäft einen Jahresumsatz von 86 Millionen Euro und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Insgesamt hat die deutsche Weltbild-Gruppe 6300 Angestellte.

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