Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Ehrenoscar für Visionär

Mexikos Starregisseur Alejandro González Iñárritu erhält seltene Auszeichnung für den Virtual-Reality-Film „Carne y Arena“.

Im Jahr 1996 verlieh die Oscar-Akademie zuletzt einen „Special Award“: für Pixars „Toy Story“, den ersten komplett computeranimierten Spielfilm. Heuer ist es wieder so weit: Mexikos Starregisseur Alejandro González Iñárritu (54) erhält die seltene Auszeichnung für seinen Virtual-Reality-Film „Carne y Arena“.

Iñárritu und sein Kameramann Emmanuel Lubezki (53) hätten mit dem „stark emotionalen“ Werk über Migranten „neue Türen für filmische Wahrnehmung“ geöffnet, sagte Akademie-Chef John Bailey (75). Die Trophäe wird am 11. November in Los Angeles überreicht.

Der Goldjunge wird sich dann zu den vier Oscar-Statuen gesellen, mit denen Iñárritu bereits ausgezeichnet wurde. Lubezki gewann sogar dreimal en suite. „Carne y Arena“ (etwa: Fleisch und Sand) beruht auf den Erfahrungen von Menschen, die von Mexiko aus in die USA flüchteten. Die Zuschauer laufen dabei mit einer Virtual-Reality-Brille barfuß durch einen mit Sand ausgelegten Raum.

Ebenfalls bekannt gegeben wurden nun die insgesamt 170 Bewerber, die sich am 4. März 2018 Hoffnung auf den Doku-Oscar machen dürfen. Für Österreich ist es „Ein deutsches Leben“ über die heuer verstorbene Brunhilde Pomsel, von 1942 bis 1945 Sekretärin von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.