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Gehaltsreform in Spitälern trotz Sparkurs beim Bund

Bregenz/Seefeld. Bei der Sitzung der Landesfinanzreferenten in Seefeld wurde die Reduzierung des Ausgabenwachstums im Gesundheitswesen im Umfang von rund 3,4 Milliarden Euro beschlossen. Landeshauptmann Wallner zeigt sich nach intensiven Diskussionen mit dem Ergebnis zufrieden. „Für uns war es wichtig, dass neben der Kostendämpfung auch die spezifische Vorarlberger Situation berücksichtigt wurde“, betont Wallner. Die Länder haben beschlossen, gemeinsam mit den Sozialversicherungen bis 2016 eine Reduzierung des Ausgabenwachstums in der Höhe von 3430 Millionen Euro zu erbringen. Das Aufteilungsverhältnis liegt hier bei 60 (Länder) zu 40 (Sozialversicherung) Prozent.

Durch die Nähe zur Schweiz und zu Süddeutschland ist Vorarlberg in einer besonderen Situation, die unter anderem auch eine Gehaltsreform Spitalsbereich erfordere, um finanzielle Ungleichgewichte abzufedern. Vorarlberg habe zudem bereits in den vergangenen Jahren durch Strukturreformen im Gesundheitsbereich die Ausgaben senken können. Gerade im österreichweiten Vergleich habe das Ländle ein deutlich niedrigeres Kostenniveau als der Durchschnitt aufzuweisen. Mit 985 Euro pro Einwohner liegt Vorarlberg unter dem Durchschnittswert von 1326 Euro. Auch bei den Kosten pro Patient liegt Vorarlberg mit 3008 Euro weit unter dem Mittelwert von 3847 Euro.

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