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Kraftwerksbau Illspitz: Spiersbach umgeleitet

Kraftwerksbau der Stadtwerke Feldkirch am Illspitz voll im Gang. Neues Bachbett.

In den vergangenen Tagen erfolgte ein wichtiger Schritt im Rahmen des Kraftwerks-Baus am Illspitz: die Verlegung des Spiersbachs. Dafür wurde zunächst das neue Bachbett ausgehoben und unter Anleitung von Fachleuten so gestaltet, dass sich Fische und Pflanzen auch im neuen Bachbett „wohlfühlen“ können. Jetzt ist der Spiersbach in sein neues Bett umgeleitet. Projektleiter DI Hans Jörg Mathis von den Stadtwerken Feldkirch ist mit dem Ergebnis der Bauarbeiten sehr zufrieden. Das wichtige Ziel, die neue Spiersbachmündung in derselben Qualität wieder herzustellen, sei erreicht.

Arbeiten überwacht

Der Fischereiverein Feldkirch und Alban Lunardon, Fischereiexperte des Landes, überwachten die Arbeiten. Unmittelbar nach der Umleitung wurden die im alten Bachbett noch schwimmenden Fische mit Netzen geborgen und in das neue Bachbett verlegt. Dabei zeigte sich, dass der Spiersbach „fischökologisch in einem gutem Zustand ist“, wie Alban Lunardon bestätigte: Es wurde ein Vielzahl von Bach- und Regenbogenforellen, Äschen, Groppen, Trüschen, Stichlinge, Döbel und weitere Fischarten registriert. Diese werden sich bald im neuen Spiersbach eingelebt haben.

Bau geht zügig voran

In den knapp zwei Monaten seit Baubeginn hat sich am Illspitz viel getan. Weit über 100 Stahlpiloten wurden dicht an dicht bis zu 15 Meter tief in den Kiesboden gerammt. Dabei sind Maschinen mit mehr als 1000 „Pferdestärken“ im Einsatz. Hinter den so entstandenen Spundwänden wurden Dämme aufgeschüttet, um die Arbeitsbereiche – auch bei einem allfälligen Hochwasser – trocken zu halten. Rechtsufrig sind in diesem geschützten Bereich die Bauarbeiten für die ersten beiden Wehrfelder im Gang. Am linken Illufer wurden ebenfalls bereits Spundwände gesetzt. Hier wird das Baufeld zum eigentlichen Krafthaus und zum Einlaufbauwerk errichtet. Kraftwerksbaufeld gearbeitet.

Das Wasserkraftwerk soll im Frühjahr oder Sommer 2014 in Betrieb gehen und 6300 Haushalte versorgen können. Für den Bau wurden rund 30 Millionen Euro von den Stadtwerken eingeplant.

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