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Jahr 2012 bringt positive Entwicklung am Bau

Bauinnung meldet zufriedenstellende Auslastung. Verwaltungsvereinfachung gefordert.

Wir sind skeptisch in das Jahr gestartet und stellen jetzt eine insgesamt zufriedenstellende Auslastung fest“, sagte Innungsmeister Franz Drexel während der jüngsten Fachgruppentagung der Vorarlberger Bauinnung in Dornbirn. Probleme sähen die Bauunternehmer aber in der überzogenen Bürokratie mit einer Flut von neuen Gesetzen, Normen und Verordnungen, die letztendlich dem gesamten Wirtschaftsstandort schaden würden.

Große Bauvorhaben von Industrie, Gewerbe und der öffentlichen Hand hätten dem Hochbau 2012 einen deutlichen Aufschwung gebracht. Projekte wie das Montforthaus in Feldkirch und verschiedene Bahnhöfe sowie Investitionen von Unternehmen wie Ölz, Rauch, Liebherr, Weiss, Zumtobel und Collini hätten zu gut gefüllten Auftragsbüchern geführt.

Als erfreulich bezeichnete Drexel den Fakt, dass auch das „Sorgenkind Tiefbau“ in der zweiten Jahreshälfte mit dem Bau des Autobahnknotens Klaus, den Rheinregulierungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen deutlich angezogen hat.

Ein wachsendes Problem für die heimische Bauwirtschaft sieht Drexel in der zunehmenden Bürokratisierung und Anlassgesetzgebung. „Seit Jahren fordern wir eine Verwaltungsvereinfachung – in der Realität passiert genau das Gegenteil.“ Überbordende Regulative in Form von Anlassgesetzgebung, Verordnungen, Normen und Richtlinien, die meist „als Einzelmaßnahmen vom Schreibtisch aus erfunden“ würden, machten es oft unmöglich, Bauvorhaben in der Praxis rechtskonform zu erledigen.

Mehr Juristen als Bauleute

„Oft braucht man für Bauprojekte mehr Juristen als Baufachleute“, kritisiert Drexel. Und dies führe logischerweise zu Kostensteigerungen, Zeitverzögerungen und damit zu gewaltigen Nachteilen für den Bauherren. So sind die Verordnungsvorgaben für die Wohnbauförderung in den vergangenen Jahren auf 34 Seiten angewachsen, nannte der Innungsmeister ein drastisches Beispiel.

Um die Bürokratie am Bau einzudämmen, forderte der Innungsmeister, dass generell Praktiker in die Verhandlungen eingebunden werden.

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