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Strategie zur Pflegevorsorge bis 2030 wurde vorgestellt

Bregenz. Landesrätin Greti Schmid hat gestern die Pflegevorsorgestrategie des Landes präsentiert. Sie will bei deren Umsetzung vor allem auf einen Ausbau der Angebotssteuerung und der Fallbegleitung setzen. „Auch die Weiterentwicklung der Urlaubs- und Kurzzeitpflege sowie der Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige wird vorangetrieben“, betonte sie. Ambulante Betreuung sei der stationären vorzuziehen. Der Pflege- und Betreuungsbedarf soll zukünftig überwacht werden, um eine bessere Steuerung des Angebots zu ermöglichen. Beauftragt wurde damit der emeritierte Alterssoziologe Anton Amann von der Universität Wien.

Katharina Wiesflecker von den Grünen sieht die vorgestellte Strategie größtenteils positiv. So lobte sie die Erfassung des ambulanten wie stationären Bereichs und die Einbindung des Experten. Doch müssten auch strukturelle Probleme wie etwa der Pflegekräftemangel angegangen werden.

Gabi Sprickler-Falschlunger von der SPÖ sieht in der Personalsituation ebenfalls die größten Probleme. Das Land habe zu wenig Einfluss auf die Gehälter in den privatisierten Heimen. Diese würden schlechter als die öffentlichen Anstalten zahlen, was es schwierig mache, genügend Personal zu finden. Die Strategie selbst biete nicht viel Neues. „Viele der Probleme sind der zuständigen Landesrätin seit langem bekannt und wurden bisher nicht verbessert“, kritisierte die Sozialdemokratin. Ernst Blum von der FPÖ geht die Strategie nicht weit genug. Langzeitpflege müsse gleich gut wie die Kurzzeitplege im Spital bezahlt werden.

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