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Scheyer beteiligt sich an EU-Forschungsprojekt

Forschungsziele sind Qualitätsverbesserung von Fleisch und die Verkürzung des Reifeprozesses.

Insgesamt sieben Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus vier EU-Ländern, darunter der in Klaus ansässige Verpackungsspezialist Schey­er, arbeiten gemeinsam an dem Projekt.

Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) ist seit Beginn diesen Jahres Koordinator des Projekts „Development of Shock Wave Technology for Packed Meat“. Ziel der Forschung ist es, eine Verkürzung der Fleischreifung sowie eine Verbesserung der Fleischqualität zu erreichen und dadurch eine Verringerung der Lagerungs- und Energiekosten zu erzielen. Ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum Erfolg ist die richtige Verpackung. Mit der Aufgabe betraut wurde das Klauser Unternehmen Scheyer Verpackungstechnik.

In den vergangenen Jahren stieg die Nachfrage nach bequem und einfach zuzubereitenden Lebensmitteln deutlich. Um Fleisch in guter Qualität anbieten zu können, ist ein Reifungsprozess von 14 bis 21 Tagen erforderlich. Um diese Zeit zu verkürzen wurde am DIL ein mechanisches Verfahren entwickelt, das Rindfleisch schneller zart macht.

Reifezeit halbiert

In einem Wassertank werden durch Entladung elek­trischer Energie Stoßwellen erzeugt. Die Nutzung elektrischer Energie erlaubt eine sichere und wiederholbare Stoßwellenerzeugung. Wird verpacktes Rindfleisch in einem Kessel dieser Behandlung ausgesetzt, kann die Reifungszeit von 14 auf etwa sieben Tage verringert werden. Somit kann die Produktqualität erhöht und der Distributions- und Lager­aufwand reduziert werden. Erste Pilotversuche zeigen beeindruckende Ergebnisse.

In einem ersten Schritt wird ein Prototyp einer kontinuierlich zu betreibenden Schockwellenanlage entwickelt. Anschließend wird das behandelte Fleisch analysiert und der positive Einfluss der Technologie auf die Qualität nachgewiesen. Forschungsgegenstand der Firma Scheyer ist die Entwicklung und Charakterisierung des geeigneten Verpackungsmaterials für die Schockwellenbehandlung. Am Ende wird die industrielle Anwendbarkeit getestet und ein Kostenmodell aufgestellt. Das Projekt wird von der EU gefördert – mit dem Ziel, die beteiligten Unternehmen in der innovativen Technologien­entwicklung zu unterstützen.

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