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Kornmarkt: „Grünes Licht“ für Neugestaltung

1,9 Millionen Euro werden investiert. Kritik seitens der SPÖ an schwarz-grüner Koalition.

In der Sitzung der Bregenzer Stadtvertretung wurden am Donnerstag die Weichen für mehrere Projekte gestellt. Außerdem wurde der Beschäftigungsrahmenplan für 2013 beschlossen. Dieser sieht eine Reduktion des Personalstandes der Stadt vor. 497 Bedienstete (um sechs weniger als heuer) sollen nach Angaben von Bürgermeis­ter Markus Linhart (V) dafür sorgen, dass das Dienstleistungsangebot dennoch voll aufrecht erhalten wird.

Der Personalabbau wird mit einer Optimierung der organisatorischen Abläufe in verschiedenen Bereichen begründet. So sei etwa durch die Einführung neuer Module bei der Gebäudereinigung und in den Kindergärten mehr Flexibilität entstanden. Weitere Einsparungen von rund 180.000 Euro pro Jahr erhoffen sich die Stadtverantwortlichen von einer Optimierung des Stadtbus-Systems. Diese soll mit 9. Dezember 2012 in Kraft treten. Die Schweizer Firma Matron Verkehrsplanungs AG habe zu diesem Zweck mögliche Synergien zwischen Stadtbus und Landbus geprüft, heißt es in einer Aussendung der Stadt. Die Änderung sieht eine bessere Anbindung der ÖBB an die Stadtbuslinien vor. Zudem wird der Abendbetrieb bis 22 Uhr „mangels Nachfrage“ wieder eingestellt. Die Maßnahmen sind bei SPÖ-Stadtrat Michael Ritsch bereits im Vorfeld auf heftige Kritik gestoßen.

Bei der Stadtvertretungssitzung wurde zudem „Grünes Licht“ für zwei Bauprojekte gegeben. So wurde etwa fixiert, wie der Kornmarktplatz in Zukunft aussehen soll. Insgesamt 1,9 Millionen Euro sollen dabei investiert werden. Das gesamte Areal wird künftig zur Fußgängerzone. Lediglich der Stadtbus soll noch über den Platz fahren. Eine Maßnahme, die vor allem die Sozialdemokraten abgelehnt hatten. „Sachlich ist das in keiner Weise nachvollziehbar. Einen zent­ralen Platz vom öffentlichen Verkehr abzuschneiden, wäre ein Schildbürgerstreich gewesen“, kommentierte Vizebürgermeister Gernot Kiermayr (Grüne) die Kritik.

Grundstücksverkauf

Außerdem wurde der Verkauf des Grundstücks, auf dem das ehemalige Seniorenheim Kronhalde steht, beschlossen. Dort soll von der Hinteregger Bau und Projektenwicklung GmbH eine neue Wohnanlage errichtet werden. Nach Angaben der Verantwortlichen fließen durch den Verkauf 825.000 Euro in die Stadtkassa.

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