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KATER MURZ IM GESPRÄCH

Nun hat sichs ausge-nuck-elt

Servus Erich, Du schwarzer Landesrat der grünen Wälder, Felder und der Tierwelt. War der Freunderl-Brei doch nicht so gschmackig wie gewünscht?

Erich Schwärzler: Kater, Du streunst ja schon wieder in meinem Bereich. Was willst Du, welcher Brei hat Dir nicht geschmeckt?

Mir schmeckt alles. Ich meine doch was ganz anderes: Freunderls-Brei. Das ist, wenn im Gegenzug zum Rückzug eines Freunderls, etwa die Strafversetzung des früheren Landesveterinärs Erik ­Schmid, ein „Kuhhandel“ für die „tierleben“-Ulrike Nuck eingefädelt wird.

Erich: Häh? Spinnst?

Na, das hat doch der blaue Dieter gesagt, als die Nuck von schwarzen Gnaden zur „tierleben“-Chefin am Sunnahof avanciert ist. Und die rote Gabi hat auch geschimpft und eine schlechte politische Optik geortet. Schon vor Monaten.

Erich: Nun, die Opposition krei­scht doch immer.

Diesmal zumindest war das Gekreische wohl gerechtfertigt.

Erich: Wieso?

Ja mei, weißt Du es nicht oder willst Du es sich nicht wissen: Es hat sich ausge­nuckelt beim „tierleben“.

Erich: Werde nicht frech, sonst stecke ich Dich in eine Schafherde.

Haha, ein weißer Kater unter schwarzen Schafen. Hast‘ nun einen Job für mich? Wenn die Ulli Nuck jetzt weg ist?
Erich: Nix, kein Job. Und wieso ist die Ulli weg?

Ja, weißt Du es wirklich nicht oder tust Du nur so? Der Thomas, der Chef vom Sunnahof, hat gesagt, die hochgelobte Projektleiterin habe einen immensen Vertrauensbruch begangen und da hat er sie laufen geschickt. Und das willst Du noch nicht wissen?

Erich: Noch einmal: Ich bin überhaupt nicht in der Auswahlkommission. Das geht mich nichts an.

Aber die rote Gabi und der blaue Dieter haben doch eindeutig gesagt, dass die ÖVP bei der Auswahl ihre Hände im Spiel gehabt hat.

Erich: Der zweite Name der Opposition ist Meckern. Da muss man nichts drauf geben.

Und doch haben sie recht, die Blauen und Roten, denn es hat sich ausge-nuck-elt.

Erich: Jetzt höre endlich auf, Du gehst mir auf den Geist.

Geist. Der Geist sollte wach sein, wenn es um Stellenbesetzungen geht. Der muss aber bei der Nuck geschlafen haben. Sinnbildlich gesprochen, versteht sich. Denn die Frau, die nicht einmal einen Sommer getanzt hat, war ja Erstgereihte unter 21 Bewerbern um den Job.

Erich: Wir schlafen nicht, aber man kann ja auch mal einen Fehler machen.

Jaja, aber der Rechnungshof hat ja schon im März festgestellt, dass es eine Mauschelei gegeben hat, weil der frühere Landesveterinär-Chef und die Ulrike eine „Nahebeziehung“ hätten.

Erich: Nun lass endlich das Geschwätz von gestern, Du Quatsch-Kater. Sie ist ja nun weg.

Hoffentlich schläft der Geist nicht wieder bei der Neuvergabe des Pöstchens fürs Projekt „tierleben“. Sei gewiss, es wird aufgepasst von anderen Geistern.

Erich: Verschwinde endlich, sonst …….

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