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Rekord beim Aktionstag „Frauen in Technik“

Knapp 200 Mädchen informierten sich über Ausbildung in technischen Berufen.

An vier Landesberufsschulen und in zehn Unternehmen der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) erfuhren die Mädchen Interessantes über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in technischen Berufen.

Vertreter der Berufsschulen informierten über den Theoretischen Teil der dualen Ausbildung in der Elektro- und Metalltechnik. Danach sammelten die Mädchen praktische Eindrücke in den Lehrwerkstätten zwischen Bregenz und Rodund. Gastgeber waren dabei Technikerinnen aus der Julius Blum GmbH, der illwerke VKW, von Doppelmayr, Grass, Zumtobel, z-werkzeugbau-gmbh, Bachmann electronic, Hilti, BERTSCHenergy und System Industrie Electronic (S.I.E.).

Drei Aktionen

Der Aktionstag hat mit der 13. Auflage einige Änderungen erfahren. Um das Angebot besser auf die jeweiligen Zielgruppen maßzuschneidern, wurde der bisherige Tag auf drei einzelne Tage aufgeteilt: V.E.M.-Geschäftsführer Sebas­tian Manhart: „Dieser Tage standen die Schülerinnen der Vorarlberger Polytechnischen Schulen im Mittelpunkt, die sich über die Chance der technischen Lehrberufe informierten. Im Februar wird es einen Tag für Schülerinnen der AHS-Oberstufen und der HTL geben, im April ein Angebot für Mittelschulen und AHS-Unterstufen.“ Diese Erweiterung wurde mit enormem Interesse belohnt – die Anzahl der Teilnehmerinnen übertraf die der bisherigen Aktionstage deutlich.

Landtagspräsidentin Bernadette Mennel, Schirmherrin des Aktionstages, sagte: „Die Zahlen zeigen einen Trend zur Technik. Gemessen am Potenzial der Mädchen und Frauen und der zukünftigen Nachfrage am Arbeitsmarkt ist mir das aber noch viel zu wenig.“

Chancen nutzen

Dass die Entwicklung der Wirtschaft und der Bevölkerung den Frauen in der Technik große Chancen eröffnet, bekräftigt auch Hermann Eberle, der neue Vorsitzende des Arbeitskreises Lehrlingsausbildung der Vorarlberger Industrie. Vorarlberg sei eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Europas. Fachkräfte von internationalem Format seien die Voraussetzung, um die Entwicklung des Produktionsstandortes erfolgreich fortzusetzen. „Da die Geburtenrate rückläufig ist, wird die Nachfrage nach Technikerinnen und Technikern dauerhaft steigen – das ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft“, meint Eberle.

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