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Winterdienst der Asfinag fühlt sich gut gerüstet

4000 Tonnen Salz sind allein im Vorjahr auf Vorarlbergs Autobahnen und Schnellstraßen gestreut worden.

Wir stehen für den Winter parat – und das rund um die Uhr.“ Das erklärte am Donnerstag Asfinag-Geschäftsführer Klaus Fink. Die Lager für Streusalz seien gefüllt. Auch der Fuhrpark sei einsatzbereit. Insgesamt 90 Kilometer an Autobahnen und Schnellstraßen würden im Ländle von den Beschäftigten der Asfinag betreut.

Externe Frächter

„Vor allem in Vorarlberg leis­ten die Mitarbeiter Enormes, da rund um die Uhr für die Verkehrsteilnehmer gearbeitet wird. Höchstes Augenmerk wird auf gute Vorbereitung und effektive Räumung auf der A 14 Rheintal Autobahn und der Vorarlberger Seite der S 16 Arlberg Schnellstraße gelegt“, erklärte Fink. Bei extremen Wetterlagen würden Partnerfirmen sowie externe Frächter mit in die Schneeräumung einbezogen.

Die Sicherheit, ein möglichst hoher Verkehrsfluss sowie möglichst geringe Behinderungen hätten beim Winterdienst der Asfinag höchste Priorität. Dafür stünden die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien Hohenems und St. Jakob sowie sieben externe Frächterunternehmen zur Verfügung. Es werde frühzeitig Streusalz aufgebracht und die Fahrbahn von den Schneemassen befreit. Im Winter erhöhe sich aufgrund der zahlreichen Winterurlauber das Verkehrsaufkommen vor allem im Arlberg-Gebiet. Dies sei auch für die Autofahrer eine besondere Herausforderung. „Hier gilt der Appell unsererseits: Neben den Vorbereitungen der Asfinag ist gerade in Vorarlberg die entsprechende Winter-Ausrüstung bei Pkw und Lkw unerlässlich. Dafür besteht in Österreich auch die gesetzliche Vorgabe, ab 1. November mit Winterreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen vorzusorgen sowie bei LKW Ketten mitzuführen“, betonte der Geschäftsführer.

Im Vorjahr seien im Ländle knapp 4000 Tonnen Streusalz verbraucht worden. Der Winterdienst habe mit Kosten von knapp 6,2 Millionen Euro für Tirol und Vorarlberg zu Buche geschlagen.

Auch heuer werde ab Dezember wieder ein Lkw-Abkehrgerüst am Grenzübergang Hörbranz installiert. Dieses biete Lkw-Fahrern die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge von Schnee und Eisplatten auf den Aufbauten zu befreien. „In den vergangenen beiden Wintern war die Bereitschaft der Lenker groß, dieses Angebot auch zu nützen. Ein wesentlicher Beitrag aller Beteiligten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit“, meinte Fink. Gerade bei der Durchfahrt durch einen längeren Tunnel könnten sich Eisplatten auf den Lkw-Dächern lösen und auf die Fahrbahn fallen. In einem Gespräch mit Vertretern der Frächter sei bereits auf diese Gefahr aufmerksam gemacht worden.

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