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Brauerei Frastanzer zurück im „Plusbereich“

Im Geschäftsjahr 2012 erreichte die Brauerei Frastanzer ein Umsatzplus von acht Prozent und schreibt wieder schwarze Zahlen. Bierausstoß stieg um mehr als sieben Prozent.

Die Brauerei Frastanzer hat im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von sechs Millionen Euro erzielt. Das sei ein Plus von 8,02 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2011, sagte Geschäftsführer Kurt Michelini. Der Bierausstoß unter der eigenen Marke Frastanzer sei im Berichtsjahr um 7,2 Prozent auf rund 35.000 Hektoliter gestiegen. Detailzahlen zur Ertragssituation gab Michelini nicht bekannt. Nur so viel: „Die Anstrengungen der jüngeren Vergangenheit haben jetzt Früchte getragen. Wir sind erstmals seit mehreren Jahren wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt und werden ein klar positives Ergebnis für 2012 ausweisen.“

Investitionen erfolgten

In den vorangegangenen Geschäftsjahren seien die Ergebnisse stets durch Kosten für die Neupositionierung der Marke, für das neue Design und die Entwicklung von neuen Produkten belastet gewesen. Dazu seien Investitionen für die Erneuerungen der Produktionsanlagen in Frastanz gekommen.

Neben der eigenen Marke Frastanzer handelt das Unternehmen zudem auch mit anderen Biersorten wie etwa dem Franziskaner Weizenbier, von dem im Vorjahr rund 1500 Hektoliter verkauft worden seien. Dazu kommen nicht-alkoholische Getränke wie Limonaden und Mineralwasser, von denen 2012 etwa 10.000 Hektoliter abgesetzt worden seien. „Der Handelsbereich mit nicht selbst produzierten Getränken blieb im Vorjahr konstant, zugelegt haben nur die eigenen Produkte“, erklärte Michelini. Zwei Drittel der Eigenproduktion gehen in den Gastronomiebereich, dazu gehören auch Vereine, Zeltfeste und ähnliches. Ein Drittel wird an den Handel geliefert.

Marktanteil gestiegen

Das Umsatz- und Absatzplus mit der eigenen Biermarke habe mehrere Gründe. So hätten „s‘klenne“ (0,33 Liter) und der „Radler“ insbesondere im Handelsbereich (Flaschenverkauf) deutlich zugelegt, während die anderen Frastanzer-Produkte trotz eines insgesamt stagnierenden Biermarktes deswegen nicht weniger verkauft worden seien, berichtete Michelini. Durch den erhöhten Verkauf sei auch der Marktanteil der Brauerei Frastanzer im Vorjahr um fast ein Prozent auf annähernd elf Prozent gestiegen.

Auch Preiserhöhungen

Das Umsatzplus ergebe sich jedoch nicht nur durch den Mehrverkauf, sondern auch durch Preiserhöhungen, die bei den einzelnen Produkten unterschiedlich ausgefallen seien. Michelini spricht von Erhöhungen zwischen zwei und fünf Prozent, je nach Produkt.

Angesprochen auf die Bedeutung von Biersorten in Vorarlberg, die nicht von den vier Ländle-Brauereien produziert werden, bezog sich Michelini auf die offiziellen Daten des österreichischen Brauereiverbandes. Demnach trinkt Herr oder Frau Österreicher im Durchschnitt 107,7 Liter Bier pro Jahr. Bei mehr als 372.000 Einwohnern in Vorarlberg könne man errechnen, dass im Ländle jährlich etwa 400.000 Hektoliter Bier verkauft würden. Die vier Vorarlberger Brauereien hätten 2012 rund 327.000 Hektoliter produziert, also seien etwa 73.000 Hektoliter den externen Biersorten wie Heineken, Corona, etc. zuzuordnen.

„Nicht wenig“

„Man kann also sagen, dass beinahe ein Fünftel des verkauften Bieres in Vorarlberg nicht vor Ort produziert worden ist. So wenig ist das also nicht“, merkte Michelini an.

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