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Tridonic muss 30 Jobs in Dornbirn abbauen

Durch Strukturanpassungen müssen weltweit 60 Stellen im Unternehmen abgebaut werden.

Der in der Lichtindustrie rasch verlaufende Technologiewandel hin zu LED-Produkten beschäftigt den zur Zumtobel-Gruppe gehörenden Komponentenhersteller Tridonic mit Stammsitz in Dornbirn bekanntlich bereits länger. Mehrfach wurde deutlich, dass Tridonic auf diesen Wandel weg von konventionellen Lichtquellen hin zur Light-Emitting-Diode (LED) nicht so rasch reagieren kann und deshalb Anpassungen beim Personalstand notwendig werden. In Summe ging der Personalstand um etwa 50 Mitarbeiter zurück. Jetzt teilten die Tridonic-Verantwortlichen in einer Presseaussendung mit, dass im Unternehmen weltweit insgesamt 60 Arbeitsplätze abgebaut werden, 30 davon am Stammsitz in Dornbirn. Überwiegend sei der Verwaltungsbereich betroffen. Dieser Schritt sei erforderlich, um die indirekten Kosten auf das derzeit niedrigere Umsatzniveau anzupassen, erklärt Tridonic-CEO Alfred Felder. Diese Reduktion des Personalstandes entspricht etwa drei Prozent der Belegschaft, denn weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 2000 Mitarbeiter. In Vorarlberg wird der Personalstand hiermit um etwa sechs Prozent zurückgefahren.

„Wir sehen heute schon sehr erfreuliche Umsatzzuwächse bei unseren innovativen LED-Produkten. Leider können diese Umsätze den Einbruch in der konventionellen Lichttechnik, der sich fortsetzen wird, noch nicht kompensieren. Um uns für die Zukunft gut aufzustellen, um weiter in die Erneuerung des Portfolios und unsere globale Marktpräsenz zu inves­tieren, ist es notwendig, die Strukturen anzupassen. Wir bedauern es sehr, dass dies mit einem Mitarbeiterabbau verbunden ist“, sagte Felder. Ziel sei es, in enger Kooperation mit den Sozialpartnern die betroffenen, allesamt gut qualifizierten Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen.

Standort-Sicherung

Man habe in Zusammenhang mit der Neuausrichtung von Tridonic in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Maßnahmenpakete zur Sicherung des Standortes in Vorarlberg eingeleitet, heißt es. Neben der Übernahme von Aufgaben in der indirekten Produktion auch für das Werk Ennenda (CH-Kanton Glarus) trage insbesondere die Verlagerung von Volumenprodukten aus Ennenda und Spennymoor (GB) zur besseren Auslastung des Werkes in Dornbirn bei. Auch der überwiegende Teil der LED-Konverter-Generation, die heuer eingeführt werde, soll ab Sommer 2013 in Dornbirn gefertigt werden.

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