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FHV: Hand in Hand mit heimischen Betrieben

Fachhochschule Vorarlberg mit neuen Angeboten. Landeshauptmann sieht Einrichtung als Kaderschmiede und wichtigen Forschungspartner für die heimische Wirtschaft.

Mit neuen Angeboten warten die Verantwortlichen der Vorarlberger Fachhochschule (FHV) ab Herbst auf. So wird es etwa einen berufsbegleitenden Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft geben. Im Oktober 2014 startet das Studium „Elektrotechnik dual“. Ein Novum in Österreich, das Studium und Praxis verbinden soll.

„Die FH Vorarlberg ist eine Top-Adresse für Studierende und ein starker Partner für die Unternehmen“, sagte Landeshauptmann Markus Wallner am Dienstag im Pressefoyer. „Zu den besonderen Stärken der FHV zählt, dass Forschung nicht nur für die Lehre betrieben wird, sondern in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und damit zum praktischen Nutzen der Betriebe. Aus solchen Projekten resultiert Innovation in und für Vorarlberg“, meinte Wallner.

Er verwies auf mehrere Fachrankings, in denen Lehrgänge der FHV im nationalen und internationalen Vergleich ganz hervorragend beurteilt werden. Die Vorarlberger Landesregierung hat im Zeitraum 1999 bis 2013 rund 140 Millionen Euro zur Finanzierung der FH ausgegeben, davon knapp 60 Millionen Euro für bauliche und infrastrukturelle Maßnahmen. Auch in Zukunft werde nach Kräften investiert, erläuterte Wallner.

Die FHV zählt derzeit insgesamt 1135 Studierende, davon 727 in Vollzeit und 408 berufsbegleitend. Für die 30 zusätzlichen Plätze im Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft ab Herbst 2013 haben sich fast doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber angemeldet. Weitere 24 Studienplätze kommen im Oktober 2014 mit dem Start des Studiums „Elektrotechnik dual“ dazu.

Duales Studium

Dieses duale Studium ist eine Neuheit in Österreich, erläuterte FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl. FHV und die am Programm beteiligten Unternehmen arbeiten dabei sehr eng zusammen, um ein äußerst attraktives und zukunftssicheres Angebot machen zu können. Nach mehr als einjährigem Grundlagenstudium übernehmen die Firmen die Studierenden. In einem Drei-Monatszyklus studieren diese an der FHV und vertiefen die Studieninhalte im Unternehmen „on the job“. Das eröffnet sehr gute Chancen auf einen Job nach dem Studium, denn die Studierenden starten ihre berufliche Karriere ja bereits im dritten Semester.

Harald Sonderegger, Landesrat für Wissenschaft und Studienförderung, hob die internationale Ausrichtung der Fachhochschule hervor. So pflegt die FHV eine enge Zusammenarbeit mit 121 Partnerhochschulen in aller Welt. Seit 1997 haben schon 1433 FHV-Studierende die Chance eines Auslandssemesters genützt, 1116 Gaststudierende haben sich für ein Semester an der FHV eingeschrieben.

Vorarlberg könne insgesamt auf eine sehr starke Forschungsinfrastruktur bauen, sagte Sonderegger und nannte als weitere wichtige Institutionen auch V-Research, die Pädagogische Hochschule Vorarl­berg, das VIVIT (Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment) und das Institut für Textilchemie und Textilphysik oder das Institut für Atemgasanalytik.

Heimische Partner

Bemerkenswert: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Vorarlberg werden zu fast 80 Prozent von den heimischen Unternehmen getragen, nur ein Fünftel der Gelder kommt vom öffentlichen Sektor und der EU. „Das finden wir sonst nirgends in Österreich“, erklärte Sonderegger.

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