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„Gustav“ weckt internationales Interesse

Rund die Hälfte der 120 Aussteller kommt von außerhalb des Landes. Völlig neues Konzept. Klare Vorgaben auch an die Ausstellenden. Messeformat kommt an.

Heute startet die Messe Dornbirn GmbH erstmalig mit ihrem neuen Messe-Qualitätsformat „Gustav – Internationaler Salon für Konsumkultur“. Und diese völlig neu konzipierte Messe stößt schon vor der Eröffnung offenbar auf das Interesse von internationalen Messeveranstaltern. Wie Daniel Mutschlechner, Geschäftsführer der Messe Dornbirn GmbH, erklärte, hätten sich bereits Vertreter der Messe Frankfurt, der Messe Stuttgart, der Messe Offenburg sowie der Messe Bremen zu der Veranstaltung angemeldet: „Bei den bisherigen Messen in Dornbirn war das internationale Interesse von anderen Messegesellschaften eigentlich nicht vorhanden. Mit der ‚Gustav‘ hat sich das jetzt geändert.“

Gleiches gelte für die Berichterstattung in internationalen Medien. So sei über die „Gus­tav“ vorab unter anderem in der „Hamburger Morgenpost“, der „Welt“ berichtet worden. Bei den Publikumsmessen Frühjahrs- und Herbstmesse sei man schon zufrieden gewesen, wenn in den unmittelbaren Nachbarregionen Vorarlbergs überhaupt davon medial Kenntnis genommen worden sei, ergänzte Marketing-Leiterin Sabrina Matt. Das neu erwachte Interesse werde auch durch einen eigenen Bericht in der deutschen Branchenzeitung „m+a report“ verdeutlicht. Die überregionale Bedeutung der Messe zeige sich auch an der Zusammensetzung der Aussteller. Rund die Hälfte der 120 Unternehmen stamme nicht aus Vorarlberg. Bei den bisherigen Publikumsmessen sei der Vorarlberg-Anteil weit jenseits der 70-Prozent-Marke gelegen, sagten Mutschlechner und Matt. Die Messe ist hinsichtlich der Zahl der Aussteller ausverkauft.

Nachdenkprozess

Die „Gustav“ ist eines der ers­ten konkreten Ergebnisse des Nachdenkprozesses über neue Strategien und Veranstaltungsformate, dem man sich bei der Messe Dornbirn in den vergangenen zwei Jahren verschrieben hat. „Zweimal im Jahr eine fast gleiche Publikumsmesse zu veranstalten, bringt uns als Messe Dornbirn auf lange Sicht nicht weiter“, meinte Mutschlechner. Eine notwendige Weiterentwicklung und Strategieänderung sei auch den Messeverantwortlichen bewusst gewesen.

Erstmals seien bei dieser Special-Interest-Messe klare Vorgaben an die Aussteller gerichtet und auch mehrere interessierte Aussteller abgelehnt worden, weil sie nicht in das Konzept der „Gustav“ gepasst hätten. Zudem hätten die Aussteller ein sogenanntes Qualitätsmanifest unterzeichnen müssen. „Wir überlassen bei dieser Messe nicht mehr alles den Ausstellern“, erklärte Mutschlechner. Im Gegenzug würden die Aussteller im „Gustav“-Magazin redaktionell vorgestellt und auch in mehrere Facebook-Aktivitäten eingebunden sowie auf der „Gustav“-Homepage präsentiert werden.

Doch auch wenn sich bei dieser Special-Interest-Messe alles um Design, Genuss, Entschleunigung, postmateriellen Konsum und Nachhaltigkeit dreht, so geht es wie bei jeder anderen Messe schlussendlich vor allem um das Geschäft für Veranstalter und Aussteller. „Machen die Aussteller kein Geschäft, dann wird es eine Messe wie die ,Gus­tav‘ nicht lange geben“, spricht Mutschlechner Klartext. Man gebe diesem Messeformat jetzt drei Jahre Zeit, um zumindest im dritten Jahr ausgeglichen zu bilanzieren. „Dann muss sich diese Messe selbst tragen. Von Gewinnen reden wir da noch nicht.“ Denn immerhin gebe es bei der „Gustav“ bedingt durch die völlige Neukonzeption beachtliche Vorlaufkosten, sagte Mutschlechner.

Salon für Konsumkultur

Gustav – Zeit und Raum für guten Geschmack:

Termin: 26. und

27. Oktober

Preview: Freitag,25. Oktober

Ort: Messe Dornbirn, Messeplatz 1, www.diegustav.com, www.v-ticket.at.

Als internationaler Salon für Konsumkultur verspricht die „Gustav“ einen spannenden Querschnitt aus Design, Mode, Kulinarik und Genuss. Insgesamt bietet das neue Messeformat Platz für Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen: von Unterwäsche aus Naturfasern über Papeterie bis hin zu Möbeln, Wohnaccessoires, Wein oder exklusiven Lebensmitteln, von kleinen Labels und Geheimtipp-Manufakturen bis hin zu internationalen Marken.

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