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Urteile im Fall Cain sind rechtskräftig

innsbruck/Wien/feldkirch. Seit heuer sind die Urteile gegen den Mörder und die Mutter des dreijährigen Cain rechtskräftig. Ende Februar wies der Oberste Gerichtshof in Wien eine Nichtigkeitsbeschwerde von Miloslav M. ab. Es wurde festgehalten, dass dieser das Kind vorsätzlich getötet habe. Der Anwalt des Mörders hatte zuvor erklärt, das auf Mord lautende Urteil sei „juristisch nicht hinnehmbar“. Im April bestätigte das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) schließlich auch noch die am Landesgericht Feldkirch ausgesprochene lebenslange Haftstrafe.

Wegen des Vernachlässigens von Unmündigen mit Todesfolge wurde im März die Mutter des Dreijährigen verurteilt. Sie hatte nichts gegen die Misshandlungen durch ihren Lebensgefährten unternommen. Das OLG setzte die Freiheitsstrafe mit 30 Monaten fest, davon zehn Monate unbedingt. Damit hatte die Mutter die Chance, die Strafe mit einer Fußfessel daheim abzubüßen. Als Ersttäterin wird sie voraussichtlich nach der Hälfte des unbedingten Teils der Strafe vorzeitig entlassen werden.

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