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Ein PLÄDOYER FÜRS ESSEN

Andrea Milstein

Mehr Gemüse, Fleisch als Beilage

Neujahrsresolutionen tendieren dazu groß und beeindruckend zu sein. Oft überleben sie nicht einmal den Jänner, was wohl damit zu tun hat, dass die meisten Vorsätze zu extrem sind. Anstatt sich Dinge vorzunehmen, die im besten Falle einige Tage oder Wochen durchzuhalten sind, ist es sinnvoller kleine oder sogar winzige Verhaltensänderungen anzupeilen, die dann über lange Zeiträume oder sogar auf Dauer exerzierbar sind.

Wenn es ums Essen geht, wird allerdings oft das Gegenteil angepriesen. Dahinter steht eine milliardenschwere Industrie, die mit ihren Wunderdiäten massive Gewichtsverluste in kürzester Zeit verspricht. Und was machen, wenn die Diät beendet ist? Vorsätze funktionieren nur, wenn man fest entschlossen ist und wenn sie dauerhaft sind. Die Erfolgsformel könnte zum Beispiel folgendermaßen lauten: Weniger Fertigprodukte, mehr Gemüse, Fleisch als Beilage.

Hier sind einige Ideen, die man sich leicht aneignen kann. Gemüse vorkochen: entweder dünsten, blanchieren oder im Backofen rösten. Gekochtes Gemüse hält sich relativ lange im Kühlschrank und kann innert Minuten mit Nudeln oder gekochtem Getreide kombiniert werden oder als Zusatz zu Suppen oder Salaten verwendet werden. Oder einfach in etwas Butter erwärmen und interessant würzen. Püriertes Gemüse mit Olivenöl, Petersilie, Zitronensaft und Salz vermischt, eignet sich sehr gut als Brotaufstrich. Körner, Getreide und Bohnen in größeren Mengen vorkochen: halten sich im Kühlschrank zirka eine Woche und verkürzen das Kochen. Die halbe Fleischmenge einkaufen: anstatt dessen auf bessere Qualität achten und den Fleischkonsum zu dem machen, was er einmal war, nämlich etwas nicht-alltägliches. Dips, Marinaden und Saucen selber machen: Supermarktvarianten enthalten oft beträchtliche Mengen an Konservierungsmitteln, Zucker, Salz und billigen Fetten. Wie wäre es zum Beispiel mit israelischem Hummus? Kichererbsen, Sesampaste (aus dem Naturkostladen), Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer miteinander pürieren. Dazu rohes oder gekochtes Gemüse. Außerhalb der eigenen Komfortzone kochen (lernen): Viele der besten und bekömmlichsten gemüselas–tigen Rezepte stammen aus anderen Kochkulturen, wo sie oft als Hauptgang serviert werden. Passierte Tomaten, Joghurt und Kokosmilch sind nur einige der Zutaten, aus denen sich außergewöhnlich schmackhafte und gesunde Gerichte zubereiten lassen. Eine oder mehrere dieser Vorschläge beim Einkaufen, Kochen und Essen dauerhaft anwenden.

Andrea Milstein leitet seit Juni 2012 das Kochstudio essküche Götzis. Interessierte können sie telefonisch erreichen (Telefon: 0699/13213261) oder sie per E-Mail (info@esskueche.com) kontaktieren (mehr zur essküche unter www.esskueche.com).

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