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Junge Frau schlug wieder zu: Fußtritt ins Gesicht

Die 22-Jährige Bregenzerin wurde am Landesgericht Feldkirch zum zweiten Mal wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt.

Die junge Gewalttäterin hat bei ihrer ersten Straftat einem 18-jährigen Passanten ein blaues Auge geschlagen und ihm mit einem Messer bedroht. Jetzt ist die mittlerweile 22-Jährige noch brutaler vorgegangen. Denn sie hat jemandem in den Bregenzer Seeanlagen mit einem Fußtritt ins Gesicht die Nase gebrochen.

Erneut kam die Angeklagte mit einer Geldstrafe wegen Körperverletzung davon. Am Landesgericht Feldkirch wurde die einschlägig Vorbestrafte zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt – 150 Tagessätze zu je vier Euro. Das Urteil ist rechtskräftig.

Am Landesgericht fand der Berufungsprozess statt. Der Richtersenat gab der Berufung der Staatsanwaltschaft Folge und hob die Geldstrafe an. Am Bezirksgericht Bregenz hatte die Strafe in erster Instanz nur 400 Euro betragen – 100 Tagessätze á vier Euro. Für Körperverletzung beläuft sich die mögliche Höchststrafe auf ein Jahr Gefängnis oder 360 Tagessätze.

Die Anhebung der Geldstrafe begründete Richter Norbert Melter auch mit der „Art der Tätlichkeit“ – ein Fußtritt ins Gesicht sei ein besonders verwerfliches Vorgehen. Der Vorsitzende des Dreiersenats verwies zudem auf die einschlägige Vorstrafe der Angeklagten und auf ihren raschen Rückfall.

Geldstrafe

Am 21. März 2012 war über die damals Unbescholtene am Landesgericht wegen Körperverletzung und versuchter Nötigung eine teilbedingte Geldstrafe von 720 Euro verhängt worden. Davon betrug der unbedingte Teil 360 Euro.

Die zur Tatzeit 20-Jährige hatte im Dezember 2011 bei einer Bushaltestelle in der Bregenzer Innenstadt einen dort wartenden 18-Jährigen mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt. Ihm und seinem gleichaltrigen Kollegen hatte sie zudem mit einem Taschenmesser gedroht, sie aufzuschlitzen.

Ihr alkoholisierter, Streit suchender Freund hat in jener Nacht mit einem Klappmesser auf die beiden 18-jährigen Passanten eingestochen. Die beiden Opfer erlitten auch dank ihrer dicken Winterbekleidung nur leichte Verletzungen. Der mit fünf einschlägigen Vorstrafen belastete 17-Jährige wurde in erster Instanz wegen versuchter absichtlicher schwerer Körperverletzung, gefährlicher Drohung und Sachbeschädigung schuldig gesprochen. Der Untersuchungshäftling wurde zu einer teilbedingten Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Davon machte der unbedingte, zu verbüßende Teil vier Monate aus.

Seff Dünser

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