Egger: Mehr Fachkräfte in Vorarlberg ausbilden

Rekrutierungsmaßnahmen im Ausland sieht der FPÖ-Landesparteichef als „falschen Weg“ an.

Für den FPÖ-Landesparteiobmann, Klubobmann Dieter Egger, stellt die auch mit Landesmitteln geförderte Suche nach Fachkräften im Ausland ein fatales Signal an die steigenden Arbeitslosen im Land dar. „Wir haben Rekordarbeitslosigkeit und die Zahl der Arbeitskräfte aus Südeuropa hat sich verdoppelt. Wir müssen uns darum kümmern, die Fachkräfteausbildung im Land zu forcieren und Arbeitslose zu qualifizieren anstatt mit Rekrutierungsaktionen im Ausland den Druck auf den heimischen Arbeitsmarkt zusätzlich zu verstärken.“

Keine Events im Ausland

„Ich halte es für den falschen Weg, wenn die Wirtschaftsstandort Gesellschaft Vorarlberg (WISTO), an der auch das Land und auch die landeseigene Hypobank mit jeweils einem Drittel betei­ligt sind‚ im Ausland mehrmals jährlich Rekrutierungsevents veranstalten, um ausländische Facharbeiter ins Land zu locken. Wenn wir uns so dem Fachkräftemangel nähern, dann ist das ein Irrweg. Die vorhandenen Mittel müssen konzentriert zur Qualifizierung und Ausbildung heimischer Fachkräfte herangezogen werden und dürfen nicht in Projekte in Spanien oder Slowenien fließen. Die Landesregierung trägt nicht zuletzt aufgrund der Beteiligung an der WISTO auch Mitverantwortung für die strategische Ausrichtung dieses Unternehmens in Sachen Fachkräfterekrutierung. Es kann nicht sein, dass man auf der einen Seite im Land der Qualifizierung von Arbeitslosen das Wort redet und man gleichzeitig im Ausland Arbeitskräfte rekrutiert“, betont der FPÖ-Landeschef.

Schulreform notwendig

Für Egger ist klar, dass es zur Forcierung der Fachkräfteausbildung neben einer entsprechenden Reform des Schulsystems zur Stärkung der Grundkompetenzen der Schüler auch attraktiverer Rahmenbedingungen für die Lehrlingsausbildung bedarf.

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