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Photovoltaik: Schwärzler für Änderungen bei Förderung

Landesrat Erich Schwärzler kritisiert fehlende Planbarkeit und Senkung der Tarife.

Änderungen bei der Photovoltaik-Förderung forderte am Mittwoch Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP). Die derzeitige Abwicklung ist seiner Meinung nach nicht tolerierbar. So müssten Förderungswerber ihre Anlage zuerst vollständig planen, ohne zu wissen, ob sie dafür überhaupt eine finanzielle Unterstützung erhielten. „Dass da sehr viel Unmut und Frustration bei den Betroffenen aufkommt, ist für mich völlig nachvollziehbar“, sagte der Landesrat. Das ganze Einreichsystem einschließlich der rechtlichen Grundlagen im Ökostromgesetz müsse deshalb überarbeitet werden.

Zudem habe das EDV-System auch heuer nicht funktioniert. Hunderte Förderungswerber seien daher am 2. Jänner ab 10 Uhr frus­triert vor ihrem Rechner gesessen. Der Eingabe-Termin sei schließlich aufgrund der technischen Probleme auf den 16. Jänner verschoben worden. „Das derzeitige System mit einer Einreichung zu einem bestimmten Stichtag ist ein Wettrennen um Sekunden. Bekomme ich einen Serverzugang oder nicht? Dann ist für ein Jahr wieder Pause“, bemängelte Schwärzler.

Ebenfalls kritisch sieht der Landesrat die Senkung der Tarife für Photovoltaikanlagen von 18,2 auf 12,5 Cent pro Kilowattstunde. „Mit dem nun festgelegten Tarif ist trotz gesunkener Kosten für die Anlagen ein wirtschaftlich vertretbarer Betrieb kaum mehr möglich“, meinte er.

Wesentliches Element

Die Stromerzeugung mithilfe von Photovoltaik sei ein wesentliches Element der ­Energieautonomie Vorarlberg. Umso wichtiger sei es daher, sich im Interesse der Förderungswerber bei den für das Ökostromgesetz zuständigen Bundesstellen für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.

„Aufgrund einer Intervention des Landes Vorarlberg konnte die Planbarkeit für Förderungen im Rahmen des Klima- und Energiefonds im vergangenen Jahr erheblich verbessert werden. Dies sollte auch für Photovoltaik-Förderungen im Rahmen des Ökostromgesetzes möglich sein“, ist der Landesrat überzeugt.

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