Hohe Rücklaufquote bei Forschungsprojekt

Bregenz. Das Forschungsprojekt zur Gesamtschule stößt auf großes Interesse. Im November wurden 22.880 Vorarlberger Lehrer, Eltern und Schüler zur Weiterentwicklung der Sekundarstufe I befragt. „Die Beteiligung ist enorm hoch“, sagte Projektkoordinatorin Gabriele Böheim von der Pädagogischen Hochschule (PH) Vorarlberg mit Verweis auf Rücklaufquoten bis zu 90 Prozent. Der Endbericht ist für Mai 2015 geplant.

Für die Studie zur „Schule der 10- bis 14-Jährigen“ wurden alle Eltern von Schülern der vierten Schulstufe, alle Schüler der sechsten und achten Schulstufe und deren Eltern sowie alle Lehrer an Haupt- und Neuen Mittelschulen (NMS) sowie AHS anonym befragt. Eltern und Schüler füllten dabei einen Papierfragebogen aus, die Lehrer wurden per Internet befragt. Die Ergebnisse sollen eine sachliche Grundlage für alle weiteren Überlegungen bilden, so die Vorarlberger Landesregierung bei der Bekanntgabe des Projekts im Oktober 2013.

Die bei den Eltern erwartete Rücklaufquote von 70 Prozent wurde laut Böheim deutlich übertroffen: Von den 22.880 Lehrern, Schülern und Eltern nahmen insgesamt 19.520 teil, also über 85 Prozent. Bei den Eltern von Kindern in der vierten Klasse Volksschule lag die Beteiligung bei 90 Prozent, bei Eltern von AHS-Schülern waren es 86 und bei jenen von NMS-Schülern 85 Prozent. „Das ist sensationell und zeigt, welch hohen Stellenwert Bildung bei Eltern einnimmt“, meinte Böheim. Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund bildeten dabei keine Ausnahme: „Gerade migrantische Eltern haben hohe Erwartungen an das Schulsystem, weil sie sich durch Bildung ein besseres Leben für ihre Kinder erhoffen.“

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