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Neue Richtlinien bei der Wirtschaftsförderung

Forschung und Entwicklung als Schwerpunkt im neuen Förderungsprogramm.

Die Vorarlberger Landesregierung hat am Dienstag am Beginn der EU-Regionalförderungsperiode 2014 bis 2020 ein neues Wirtschaftsförderungsprogramm vorgestellt. Ziel sei es weiter, Innovationen und Investitionen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützen, erklärten Landeshauptmann Markus Wallner und der für Wirtschaft zuständige Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (beide ÖVP).

2013 hat Vorarlberg für Wirtschaft und Tourismus rund 8,6 Millionen Euro an Landesmitteln ausgegeben, 2014 sollen es aufgrund der neuen Richtlinien rund 500.000 Euro mehr werden, lautete die Schätzung. Unterstützt werden beispielsweise Produktionsbetriebe, die neue Anlagen kaufen, vor allem wenn dadurch neue Arbeitsplätze entstehen. Förderungen gibt es auch für die Erschließung neuer Märkte, die Inanspruchnahme externer Beratungsleistungen und für Firmenkooperationen. Ebenfalls unterstützt werden Jung- und Kleinunternehmen. Ein-Personen-Unternehmen etwa erhalten einen Lohnkos­tenzuschuss für ihren ersten Mitarbeiter.

Neu ist der Forschungsschwerpunkt des Programms: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können nun einen 30-prozentigen Zuschuss für einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Mit bis zu 40 Prozent der Kosten unterstützt wird zudem die Vergabe von Forschungsprojekten an wissenschaftliche Einrichtungen, etwa Hochschulen. Damit soll eine vermehrte Anwendung neuer Technologien erreicht werden, teilten Wallner und Rüdisser mit.

1100 neue Arbeitsplätze

In der abgelaufenen Förderperiode 2007 bis 2013 sind nach Angaben des Landeshauptmannes in über 3000 Fällen Unterstützungen im Gesamtwert von knapp 39,4 Millionen Euro vergeben worden. Damit sei ein Investitionsvolumen von 725 Millionen Euro gestützt worden. Außerdem seien dadurch rund 1100 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Zudem wurden im Tourismus 8 Millionen Euro ausgeschüttet. Zusammen mit dem Arbeitsmarktpaket soll damit die Wachstumsentwicklung gefördert werden.

Für 2014 sei für Vorarl­berg ein leicht besseres Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent prognostiziert. Vorarl­bergs Wirtschaft sei im Wettbewerb der Regionen sehr erfolgreich, betonte der Landesstatthalter. Geschuldet sei dies dem hohen Exportwert, den Industriebetrieben und der diversifizierten Unternehmensstruktur mit starkem KMU-Kern.

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