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Telekom: Gewerkschaft in Vorarlberg „kampfbereit“

bregenz. Über die neuesten Entwicklungen bei den Gehaltsverhandlungen und mögliche nächste Schritte sind die Mitarbeiter der Telekom am Dienstag im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert worden. Nach mehreren ergebnislosen Verhandlungsrunden soll der Druck auf die Verantwortlichen der Telekom erhöht werden, teilten Arbeiterkammer-Vizepräsidentin Manuela Auer, Telekom-Betriebsrat Franz Luttenberger und Postgewerkschafter Franz Mähr in einer Aussendung mit. Außerdem sicherten sie den betroffenen Mitarbeitern „volle Unterstützung“ zu.

„Der Vorstand will den Gehaltsabschluss für die Beamten von dem der Angestellten abkoppeln. Auch Zulagen werden in Frage gestellt. Das kommt für uns nicht in Frage“, sagte Luttenberger. Viel mehr sollten die Zulagen, welche seit 13 Jahren nicht mehr erhöht worden seien, in die Gehälter übertragen und damit abgesichert werden. Angestrebt werde ein „fairer Gehaltsabschluss“ über der Inflation, meinte der Betriebsrat.

Als „nur verständlich und absolut berechtigt“, bezeichnete Manuela Auer diese Forderungen. Ihr ist vor allem die „üppige Dividendenpolitik der Telekom in den vergangenen Jahren“ ein Dorn im Auge. Es könne nicht sein, dass die Dividende gleich bleibe, während das dadurch fehlende Geld bei den Löhnen eingespart werde. Kämpferisch gab sich Postgewerkschafter Franz Mähr. Gebe es am kommenden Donnerstag keine Einigung, würden die erforderlichen Maßnahmen gesetzt. Die Gewerkschaft sei kampfbereit, sagte Mähr.

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